#roadtokona mit Melanie Altenbeck: Ankommen und erste Eindrücke


Melanie Altenbeck hat sich für den Ironman Hawaii qualifiziert und ist zum ersten Mal in ihrem Leben auf Hawaii. Am Donnerstag ist sie gelandet und berichtet von den ersten Eindrücken.

Sandra: Ihr seid nachts gelandet – was war dein erster Eindruck von der Insel am ersten Morgen?

Melanie: Als wir endlich ankamen nach dem Flug war ich so froh erstmal wieder ein bisschen die Beine bewegen zu können. Allerdings war es, als ob wir gegen eine Wand gelaufen wären, als wir aus dem Flugzeug stiegen. Mir wurde in dem Moment bewusst, dass dieser Wettkampf der mit Abstand härteste werden wird, den ich je gemacht habe.
Bei der Fahrt zum Hotel haben wir leider nicht viel von der Insel gesehen weil es sehr dunkel war. Aber am nächsten Tag – der Blick aus dem Fenster auf das Meer – war einfach traumhaft. Auch war ich sehr beeindruckt davon, dass alles auf der Insel unter freiem Himmel ist. Die Rezeption des Hotels liegt im Freien und die ganzen Restaurants sind sehr offen gestaltet.

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Sandra: Wie sah dein erster Tagesablauf aus?

Melanie: Der erste Tagesablauf begann damit, sich ein groben Überblick zu verschaffen. Wir haben geschaut, wo man frühstücken, einkaufen, essen gehen kann – aber das ist ja alles sehr dicht zusammen und somit gut zu Fuß zu erreichen. Natürlich haben wir uns auch die Schwimmstrecke angesehen – aber erstmal nur vom Land aus. Ein leichter Sonnenbrand am ersten Tag war auch nicht zu vermeiden 😉 Sehr auffällig waren die vielen Schwimmer, Radfahrer und Läufer, die gefühlt den ganzen Tag unterwegs waren. Wir haben uns für die nächsten Tage einen kleinen Plan gemacht, was wir alles machen wollen, damit wir auch wirklich alles unter bekommen. Morgen steht erst mal ein bisschen Rad fahren an.

#roadtokona mit Melanie Altenbeck - Bikers and Joggers
#roadtokona mit Melanie Altenbeck – Bikers and Joggers

Sandra: Bist du schon mal im Meer einen Wettkampf geschwommen?

Melanie: Im Meer bin ich tatsächlich noch nie einen Wettkampf geschwommen und die Wellen machen mir auch wirklich etwas Angst. Aber die nächsten Tage werde ich das Schwimmen im Meer immer wieder üben, damit ich für den Wettkampf Tag gut vorbereitet bin.

Sandra: Hast du dein Zeitfahrrad schon ausgepackt und aufgebaut? Wie oft hast du beim Flug an dein Rad gedacht und gehofft, dass es heil ankommt?

Melanie: An mein Rad habe ich wirklich sehr oft gedacht. Es fing schon auf dem Weg zum Flughafen an, als wir mit einem Shuttle Bus vom Parkplatz zum Terminal gefahren wurden… Meine Radtasche hat Rollen unten dran und als der Bus in die Kurven gefahren ist, ist mein Rad von einer Seite auf die andere im Bus gerollt – ich hatte echt Angst, dass es umfällt und irgendwas kaputt geht.

Ebenso im Flieger, wenn man sieht wie die Leute am Flughafen teilweise mit dem Gepäck umgehen. Aber das ganze Personal war sehr nett und alle wussten gleich, wo die Reise bei uns hin geht, als sie das Rad gesehen haben und waren begeistert. So wie ich es jetzt gesehen habe, ist auf jeden Fall alles heil geblieben. Das werde ich auch gleich morgen nochmal testen.

Sandra: Dein Zeitfahrrad hat schon mehr Langdistanz-Erfahrung – es gehörte Anja Beranek, die ebenfalls am Start ist. Gibt dir das zusätzliche Motivation und werdet ihr euch vor Ort treffen?

Melanie: Ja die Geschichte meines Rades ist schon was Besonderes und es freut mich immer wieder, dass ich das Rad von Anja erwerben konnte. Apropos, Anja saß im Flieger direkt hinter mir und sie hat sich sehr gefreut, dass ich mich auch qualifiziert habe. Sie meinte, dass mir ihr Rad dann viel Glück bringen wird, weil es die Strecke quasi schon kennt :) Auf der Insel haben wir uns noch nicht wieder gesehen, aber beim Abschied vom Flughafen wünschten wir uns schon mal gegenseitig viel Erfolg für das Rennen.

Über Sandra Schlichenmaier

Als Leistungssportlerin mag Sandra Abwechslung beim Sport und nutzt TIME2TRI, um Struktur in ihr Training zu bringen. Sandra ist die Disziplin in Person, aber wenn bei ihr morgens ein Nüchternlauf auf dem Plan steht, fällt er öfters mal auf dem Weg vom Bett zum Frühstückstisch dem Hunger zum Opfer. Da die Athletin in ihrer Karriere mit zahlreichen Trainern zusammen gearbeitet hat und selbst als Trainer aktiv ist, hält sie bei uns den Kontakt zu den Coaches.

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