Unterwegs zum IRONMAN Hawaii – Neuzugang Markus Stöhr stellt sich vor


Hey! Ich bin Markus, 28 Jahre alt, arbeite in München als ITler und Projektmanager und betreibe seit 2012 Triathlon. Der Sport ist meine Leidenschaft, er bestimmt meinen Alltag und auch meine Zukunftsplanungen. Heute möchte ich mich euch vorstellen und euch mein großes Ziel in diesem Jahr, meinen Start beim Ironman auf Hawaii, quasi von hinten erklären. Denn nach Kona will ich schon so lange wie ich Triathlon betreibe.

Und über vier Jahre lang habe ich mich von Freunden und Sportskollegen fragen lassen, „Wann machst du denn jetzt mal eine Langdistanz? Willst du nicht auch nach Hawaii?!“ Klar wollte ich, aber: mit Kopf.

Als ich mit dem Triathlon angefangen habe, habe ich mich logischerweise erstmal an ein paar olympischen Distanzen versucht. Ich war damals 23. Für mein Verständnis einfach noch ein bisschen zu jung für so ein Rennen – versteht mich nicht falsch, ich meine damit sicher nicht körperlich (wobei, auch darüber können wir sicher viel und gerne diskutieren ob man schon mit 20 eine Langdistanz machen sollte), schon eher einfach mental und sicher auch finanziell. Und ich war schon immer ehrgeizig – Eine Langdistanz um die 10 Stunden, nur um auch mal dabei gewesen zu sein, das war nichts für mich. Ganz oder gar nicht! Also habe ich mich langsam von unten her nach oben gearbeitet. Ich komme aus der Leichtathletik und bin immer noch der Meinung, dass man sich erst auf den Unterdistanzen die Schnelligkeit holen, ja sich beweisen muss, bevor man sich an eine Langdistanz wagt und das Tempo bestenfalls teilweise dorthin mitnehmen kann. Und so bin ich nach vielen schönen Wettkämpfen und anstrengenden Rennen mit meinen Jungs in der bayerischen Liga (#tempohärte) irgendwann dann natürlich auf die Mitteldistanz gewechselt. Einige meiner Stationen waren mehrmals der schöne 70.3 in Wiesbaden, die Ironman 70.3 WM in Zell am See 2015 oder auch meine Siege bei der Mitteldistanz in Erlangen 2015 und 2017. Auch weiterhin wurde ich gefragt: „Warum machst du keine Langdistanz?“ 2017 konnte ich dann endlich darauf mit einem „JA!“ antworten. Das war dabei keine Spontan-Aktion, sondern wieder gut überlegt: Ich wollte 2017 meine erste Langdistanz absolvieren und gleich das Ticket für Kona lösen. Gewagt, ich weiß, aber bewusst so gedacht. Denn: 2018 ist mein letztes Jahr in der AK 25-29. Ich rechne mir da als Ältester in der AK (ja, ich komm immer noch nicht darüber hinweg, dass die Dreißig mittlerweile so nahe gerückt ist, haha) einfach die besten Chancen für eine Podestplatzierung aus.

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Und so habe ich mein Jahr 2017 dann auch komplett auf dieses eine Ziel ausgerichtet. Nach zwei Mitteldistanzen zum Aufwärmen (Sankt Pölten und Erlangen) ging es im September nach Wales. Das ist übrigens der einzige Punkt, den ich nicht selbst bestimmt habe. Ich wollte ja gerne ins sonnige Barcelona für die Premiere, und mich an einer 8:30 versuchen. Meine Freundin wollte aber unbedingt in Wales Urlaub machen und so wurden es am Ende dann 10 Stunden, wohl den 2500 Höhenmetern auf dem Rad und 500 Höhenmetern beim Marathon geschuldet. Aufgegangen ist der Plan zum Glück ja trotzdem. Ich konnte meine AK mit 13,5 Min Vorsprung gewinnen und darf 2018 an einer sonnigeren Startlinie stehen! Für den Ironman Hawaii hab ich natürlich auch wieder ein großes Ziel – ob es aufgeht, wer weiß. Bis dahin sind es noch viele Trainings- und Arbeitsstunden, Wettkämpfe und vieles mehr. Ich freue mich, wenn ihr meinen Weg nach Kona mit mir verfolgen möchtet und bin schon gespannt, was alles noch so kommt.

Euer Markus

Über Markus Stöhr

Markus war schon immer sportlich aktiv - sei es als Kind beim Mountainbiken mit dem Papa in den Bergen der bayerischen Heimat oder in der Jugend als erfolgreicher Leichtathlet auf den Tartanbahnen Deutschlands. 2012 hat Markus seine wahre sportliche Leidenschaft für sich entdeckt: den Triathlon. Sein größter Traum von Anfang an: einmal im Leben beim IRONMAN auf Hawaii zu starten. 2017 hat Markus gleich bei seiner ersten Langdistanz nicht nur seine Altersklasse gewonnen, sondern auch gleich das Ticket für Kona gelöst. Für 2018 heißt es deswegen: Vollgas geben!

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