#Triday: Trainieren auf dem Laufband


Heute gebe ich euch in meinem #Triday ein paar Einblicke über das Training auf einem Laufband. Denn so sehr ich das Training in der Natur liebe und genieße: Manchmal ist das Laufband mehr als nur eine Alternative. Es hat nämlich in manchen Situationen durchaus einige Vorteile.

  • Klimatisch kann man extremen Bedingungen mit Hitze oder Kälte ausweichen, die den Körper stressen.
  • Kurze und intensive Intervalle kann ich auf dem Laufband bei gleichbleibenden Bedingungen (also auch Belastungen) trainieren. Vor allem fallen dabei die muskulär anspruchsvolle Beschleunigung und besonders die Abbremsphase weg.
  • Da das Laufband keine Unebenheiten und keine wechselnde Beanspruchung der Füße bereit hält, ist es sehr gut geeignet, um nach Verletzungen oder einer Überlastung wieder ins Training einzusteigen.
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Foto: Fabian Eisenlauer

Tipps für den Start

Solltet ihr mit dem Laufen auf dem Band starten wollen, sind hier noch ein paar kleine Dinge, auf die ich dabei achte:

  • Das Laufband zieht ja unter einem durch, deshalb ist das Laufen nicht exakt das Gleiche wie Draußen. Achtet also darauf, dass ihr eure Lauftechnik möglichst trotzdem gut umsetzt.
  • Ich laufe lieber 10-15 Sekunden pro Kilometer schneller, statt eine Steigung am Laufband einzustellen. Viele Experten empfehlen ein bis zwei Grad, aber ich kann bei null Grad meine Motorik besser umsetzen und verbessern.
  • Bevor ihr mit Intervalltraining auf dem Laufband loslegt, lauft erstmal zur Gewöhnung eine lockere Grundlageneinheit.
  • Falls ihr noch gar keine Laufbanderfahrung habt, dann gewöhnt euch erst mit drei oder mehr Läufen daran, bevor ihr härtere Sachen angeht.

Soweit von mir. Wer von euch nutzt teilweise ein Laufband? Wer nicht? Würde mich interessieren.

Über Andi Böcherer

Aus der Freude an der Bewegung, der Lust auf Abenteuer und der Suche nach den eigenen Grenzen hat Andi Böcherer mit dem Triathlon angefangen. Seinen ersten Triathlon hat der Freiburger 2002 absolviert und 2008 seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Andi ist unter den besten Fünf beim Ironman Hawaii gewesen, Europameister geworden und landet bei fast jedem Wettkampf auf dem Podium. Sein Motto: „Don’t dream of a magic day, train for a solid day!“

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