#Triday: Der Umgang mit Verletzungen


Heute ist wieder #Triday und mein Thema der Woche ist nach dem Erlebnis beim Ironman 70.3 Santa Cruz der Umgang mit Verletzungen.

Für mich ist das leider nichts unbekanntes, denn meine Karosserie entwickelt sich nicht mit gleicher Geschwindigkeit wie die Maschine. Während mein Herz-Kreislaufsystem sehr schnell auf neue Reize reagiert und sich anpasst, brauchen die festeren Strukturen einfach länger.

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Aus Erfahrung kann ich sagen: es bringt gar nichts, so schnell wie möglich zurück zu wollen zur Topform! Wie bei einem Astronauten, dessen Muskeln in der Schwerelosigkeit einfach nicht gefordert werden, baut der Körper ab, wenn er sich nicht bewegen kann. Und wenn – vor allem beim Laufen – die regelmäßige Belastung fehlt, brauchen die Sehen und Bänder einfach erstmal einen Neuaufbau. Sonst droht man von einer Verletzung in die Nächste zu rennen.

Ich steige mit sehr geringem Tempo (langsamer als sechs Minuten pro Kilometer) wieder ein, mache Gehpausen und steigere den Umfang tatsächlich minutenweise. Nur so schaffe ich für meinen Körper die Grundlage dafür, dass er höhere Belastungen wieder verträgt und nicht mit der nächsten Überlastung reagiert.

Es fällt so sau schwer – aber: bleibt cool!

Über Andi Böcherer

Aus der Freude an der Bewegung, der Lust auf Abenteuer und der Suche nach den eigenen Grenzen hat Andi Böcherer mit dem Triathlon angefangen. Seinen ersten Triathlon hat der Freiburger 2002 absolviert und 2008 seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Andi ist unter den besten Fünf beim Ironman Hawaii gewesen, Europameister geworden und landet bei fast jedem Wettkampf auf dem Podium. Sein Motto: „Don’t dream of a magic day, train for a solid day!“

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