Es lebe der Sport. Auch im Herbst.


Dieser Artikel ist für all diejenigen, die im Sommer gerne Sport im Freien treiben und sich nun schwer tun, bei Dunkelheit früh morgens und abends, kühleren Temperaturen und dem einen oder anderen Tröpfchen von oben (und unten) ihr Outdoor-Aktivitätslevel hoch zu halten.

Hier ein kleiner Fragebogen mit den entsprechenden ad-hoc-Starthilfetipps.

Wie definierst du dich?

Zählst du dich zur Gruppe der Schönwettersportler? Der Sommerläufer/-radler….?

Wenn ja, wird es auch weiterhin so bleiben. Es sei denn, du wirfst dieses einschränkende Selbsturteil über Bord und machst einen unempfindlichen Allwettersportler aus dir, der vor nichts zurückschreckt.

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Wenn nein, prima, die Grundeinstellung stimmt schonmal. Nun stell dir vor, du beginnst und endest deine Trainingseinheit im Regen. Passt? Bist du der Sportler, den du dir gerade vorstellst?

Hast du das notwendige Equipment, um deinen Sport auch im Herbst und Winter auszuüben?

  1. Wenn ja, gibt es keine Ausreden mehr. Hoch mit dir!
  2. Wenn nein, go and get it! Kauf dir gescheites Equipment, gute Klamotten, die es dir erlauben, dem anspruchsvolleren Wetter zu trotzen! Equipment zu kaufen und zu testen kann Spaß machen. Male dir ein Zielbild aus, das dich motiviert.
Es gibt kein schlechtes Wetter. Nur unpassende Kleidung.
Es gibt kein schlechtes Wetter. Nur unpassende Kleidung.

Was fehlt dir noch?

Ok. Du willst wirklich raus und hast das notwendige Equipment. Was hält dich jetzt noch ab?

Achte auf deine spontane Antwort. „Ja, aber…….“ Gehe zurück auf LOS, Punkt 1, und identifiziere dich wirklich mit einem attraktiven, motivierenden und v.a. zu dir passenden Allwettermonster.

Sportgerät defekt?

Die Lösung lautet: Tun. Setze dir eine Deadline, bis wann du es repariert haben möchtest und repariere es. Vereinbare ggf. einen verbindlichen Termin mit einer Werkstatt oder mit Freunden, die dich in deinem Unterfangen unterstützen können.

Baue dein Outdoor-Training fest in deinen Alltag ein. Ohne Alternative. Somit erübrigt sich die Überlegung ob du trainieren sollst, sondern wie  😉

Berufspendler?

Vielleicht gehörst du, genau wie ich, zu den Berufsradlern. Morgens aufstehen, XX km zur Arbeit kurbeln, duschen, umziehen, fleißig sein. Und abends das gleiche in umgekehrter Reihenfolge. Utopisch? Dann probier es aus, wenigstens einmal. Du wirst überrascht sein, wie dein daunenumhülltes Umfeld auf Sportskanonen wie dich reagiert. Ich beobachte sogar, dass sich viele voller Respekt und Anerkennung äußern. Mich treibt das an. Probier es. Einmal! Dann noch einmal. Dann noch ein einziges Mal. Und dann hast dich eh schon daran gewöhnt.

Vielleicht hilft es dir, ein Bild von deinem Ziel anzuschauen und dich für eine Minute einzufühlen.

Über Astrid Ecke (sportsbirne)

Astrid hat ihre eigenen Triathlon-Disziplinen: Mountainbiken, Bergsteigen und Tennis. Als alpine Ausdauersportlerin hat die Mentaltrainerin schon so manche Extremsituation gemeistert. Bei TIME2TRI sorgt Astrid mit vielen Tipps und Tricks für Kopfarbeit und mentale Stärke - und Bestleistung, wenns drauf ankommt.

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