Nach dem Rennen ist vor dem Rennen: Frankfurt City Triathlon


Knapp zwei Wochen ist mein Saisonstart und damit mein erster Triathlon überhaupt in Hamburg nun her, an diesem Wochenende starte ich bereits bei meinem zweiten Wettkampf: dem City-Triathlon in Frankfurt. Auch dieses Rennen werde ich über die Olympische Distanz bestreiten.

Was ist seit Hamburg passiert?

In den ersten beiden Tagen nach dem Wettkampf in Hamburg standen erst einmal regenerative Einheiten auf dem Rad und im Becken an. Danach ging es aber direkt wieder ans Eingemachte mit knackigen Bergläufen, Intervallen auf dem Rad sowie im Wasser. Mein Coach hat mich bewusst auch nochmal 1-2x die Woche ins Freiwasser geschickt, damit ich dort mehr Sicherheit bekomme. Das war rückblickend gesehen ein großes Manko bei meinem Wettkampf bzw. hatte ich das sehr unterschätzt. Ich habe mir auch nochmal die GPS-Aufzeichnung auf der Uhr angeschaut. Auch wenn die Darstellung natürlich nicht zu 100% die geschwommene Route anzeigt, kann man gut erkennen, dass ich nach der Wende etwas orientierungslos und im Zick-Zack geschwommen bin. Da anhand der Temperaturen klar ist, dass auf der olympischen Distanz (und auf der Mitteldistanz wohl auch) bei meinem nächsten Wettkampf am kommenden Sonntag ohne Neo geschwommen wird, bin ich meine Freiwasser-Einheiten auch direkt nur mit dem Swimskin geschwommen.

Im Zickzack in die T1: Christophers Schwimmstrecke in Hamburg
Im Zickzack in die T1: Christophers Schwimmstrecke in Hamburg

Außerdem bin ich die Fahrrad-Schlüsseleinheiten auf der Rolle gefahren, um die Intervalle so effektiv wie möglich zu fahren. Auch ein Koppellauf war noch einmal Teil der Trainingswoche.

Letzte Woche war ich auch noch einmal bei meinem Fahrrad-Mechaniker des Vertrauens Heiko Wein und habe mein Rad nochmal gründlich checken lassen. Da kam es erstmal zu einer kleinen Überraschung: während sich Heiko mein Rad anschaute, fragte er mich, ob ich denn nicht gemerkt hätte, das mein Hinterrad die ganze Zeit am Rahmen und der Bremse schleift? Ich muss gestehen: ab und zu schon, das war ein Problem, das bereits in Hamburg auftrat, aber zwischenzeitlich wieder weg war.

„beim Rad-Check stellte sich heraus, dass mein Reifen nicht für meinen Rahmen geeignet war“

Ich fahre vorne mit einem 23er Continental-Reifen und hinten mit einem 25er. Es stellte sich heraus, das mein Fahrrad-Rahmen nicht für 25er Reifen geeignet ist, weshalb ich also einen neuen Mantel brauchte – meiner war an der Seite schon fast komplett durch. Zudem habe ich mir einen zusätzlichen Flaschenhalter gekauft, denn wegen der hohen Temperaturen reicht mir eine Flasche am Rad einfach nicht. Die erste Ausfahrt nach diesem Check fuhr sich tatsächlich deutlich entspannter. Keine Ahnung, warum ich das vorher nicht gemerkt habe!

Auch im Sommer: Schlüsseleinheiten auf der Rolle
Auch im Sommer: Schlüsseleinheiten auf der Rolle

In dieser Woche standen nochmal kurze, aber knackige Einheiten an – eine typische Taper-Woche eben. Heute habe ich dann meine Startunterlagen in Frankfurt abgeholt – das Rad werde ich wohl erst am Sonntag einchecken, da mein Start erst gegen 9:35 Uhr ist. Vor allem freut es mich, das am Wochenende nicht nur meine Freundin an der Strecke stehen wird, sondern auch meine kleine Schwester und mein älterer Bruder, die mich direkt vom Start an begleiten und unterstützen. Da ist die Motivation jetzt schon am Siedepunkt! Mal schauen, was die Beine dann am Sonntag letztendlich sagen. Aber mit der Pizza am Samstag Abend und der Familie im Rücken wird das schon 😉

Drückt mir die Daumen!

Über Christopher Brüschke

Christopher ist als Quereinsteiger aus dem Fußball ein echter Triathlon-Rookie und bestreitet im Jahr 2018 seine ersten Wettkämpfe. Dennoch hat er sich gleich für sein erstes Jahr das Ziel gesetzt, seine erste Mitteldistanz mit einem guten Ergebnis zu finishen. Auf TIME2TRI berichtet Christopher über seinen Weg dorthin mit persönlichen Einblicken in sein Training, Ernährung, Equipment, Rennberichten und vielem mehr.

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