Ramons #roadtoroth – noch 3x schlafen


Der dritte im Bunde auf unserem Weg zur ersten Langdistanz ist Ramon. Auch er möchte euch an seiner persönlichen Geschichte und Vorbereitung teilhaben lassen. Viel Spaß beim lesen seiner #roadtoroth!

Ramons #roadtotroth

Eine Langdistanz zu bestreiten stand für mich eigentlich noch gar nicht zur Debatte. Doch dann kam dieser Moment, als Robin plötzlich mit der Idee bei einer mitzumachen, ums Eck kam. In einem Moment geistiger Umnachtung muss ich dem wohl zugestimmt haben. Denn ein paar Wochen später lud Simon zur Diskussion, welcher Wettkampf es denn jetzt nun werden soll. Offensichtlich hatte Simon auch zugesagt und wollte es tatsächlich tun! Tja, jetzt hatte ich keine andere Wahl, als zu trainieren.

„In einem Moment geistiger Umnachtung muss ich dem wohl zugestimmt haben.“

Meine Gedanken waren ungefähr folgende: Schwimmen? Wird schon klappen. Einfach ein paar längere Einheiten einstreuen. Radfahren? Naja, mal herausfinden, wie sich 200 km im Sattel anfühlen. Laufen? Lieber nicht daran denken.

Fürs Radfahren fand sich schon bald eine Möglichkeit, etwas Längeres zu probieren. Im August 2017 starteten Simon und Thomas im über 210 km entfernten Malterdingen bei einem Triathlon. Selbst starten wollte ich dort nicht, aber ich könnte doch zum Anfeuern mit dem Rad hinfahren. Also am Tag vor dem Wettkampf die Trikottaschen voller Snickers gepackt, Simon meinen aktuellen Standort über Live-Tracking geteilt und los. In Malterdingen angekommen schien noch die Sonne, ich konnte noch gehen und auch sonst war das eine schöne Tour. Sogar im Winter ließen wir uns nicht von langen Einheiten abhalten, zum Beispiel bin ich mit Robin eine vierstündige MTB-Tour in den Löwensteiner Bergen gefahren. Uns traf nur der obligatorische Hungerast, Robins Rad dagegen hatte es schlimmer erwischt. Es brauchte nach der Ausfahrt erst einmal neue Lager.

„Ohne diese gemeinsame Motivation wäre die Vorbereitung zumindest für mich nicht denkbar gewesen.“

Und so kam Trainingseinheit über Trainingseinheit, über von Simon organisierten Heimtrainingslagern, einem Trainingslager auf Mallorca bis zu unzähligen gemeinsamen Trainingseinheiten. Ohne diese gemeinsame Motivation wäre die Vorbereitung zumindest für mich nicht denkbar gewesen. Da muss ich hier einmal ein großes Dankeschön an Robin, Simon und Thomas loswerden! Ein weiteres Highlight war der gemeinsame Vorbereitungswettkampf beim IRONMAN 70.3 Kraichgau, wo wir alle drei eine persönliche Bestzeit über die Mitteldistanz aufstellen konnten.

Inzwischen ist es keine Woche mehr bis zum großen Tag. Dann erlebe ich hautnah wie sich eine Langdistanz denn so anfühlt. Ich werde die Sache eher defensiv angehen, da ich auf jeden Fall ins Ziel kommen will, aber eine Zeit um die 10 Stunden würde mir schon gefallen :)

Über Simon Schlichenmaier

Simon ist Triathlet aus Passion und will nicht nur sportlich immer besser werden. Sein Ziel ist es, durch TIME2TRI diese Leidenschaft an andere Athleten weiterzugeben. Als User der ersten Stunde ist er bei TIME2TRI besonders kritisch und will die perfekte Software als Trainingsbegleiter. Privat ist Simon ein "Mitesser" und spekuliert immer darauf, dass andere ihre Portion nicht schaffen.

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