Selbstbestimmend leben

Ich liebe es, Erkenntnisse aus dem Sport in andere Bereiche des Lebens zu transferieren - daher gibt es hier mal wieder einen Ausflug zum Thema „Selbstbestimmung“.

Geschrieben von Astrid Ecke (sportsbirne) 06. April 2018

Ich liebe es, Erkenntnisse aus dem Sport in andere Bereiche des Lebens zu transferieren - daher gibt es hier mal wieder einen Ausflug zum Thema „Selbstbestimmung“. Der Grund, weshalb Ziele oftmals nicht erreicht werden, sind mangelnde bzw. nicht vorhandene Planung und fehlende Motivation, anzufangen. Wer Ziele auferlegt bekommt, z.B. vom Trainer ("Du musst schneller werden!"), der Gesellschaft ("Du musst schlank sein!") oder seinem sozialen Netzwerk ("Ich mag dich nur, wenn du…. bist!"), hat ein Recht auf eigene Meinungsbildung. Ist zwar untypisch, aber unschädlich. Du musst es dir nur nehmen. Wenn deine Meinung positiv ausfällt und du das auferlegte Ziel annimmst, dann verinnerliche es. Sauge es ein! Suhle dich in der Zielvorstellung, bade in ihr. Mach sie zu deiner Idee, deinem Plan, deinem Weg. Die deutsche Sprache hat eine schöne Metapher, die ich in diesem Kontext gerne verwende: gehe mit deinem Ziel schwanger. Und ja, auch Männer können dies tun!
Du hast ein Recht auf eigene Meinungsbildung.
Achte im Alltag mal darauf, welche deiner Meinungsäußerungen wirklich deine innigsten Überzeugungen sind und welche nachgeplappert oder übernommen sind. Eigene Meinung

Die Sinnfrage

Wer hart für ein Ziel trainiert, für das er nur halbherzig brennt, ist krisenanfälliger als jener, der für sein Ziel brennt. Kläre die Sinnfrage daher zuerst, wenn du einen inneren Schweinehund oder innere Widerstände bemerkst. Frage dich ganz explizit:
  • Wozu tust du dir das an?
  • Was hast du davon?
  • Welche Konsequenzen hat dein Plan?
  • Mit welchen Einschränken musst du auf dem Weg zum Ziel rechnen?
  • Nimmst du die Konsequenzen der Einschränkungen in Kauf?
  • Spricht etwas dagegen, das Ziel anzugehen?

Der Plan

Wesentliche Bestandteile eines Plans sind: Zwischenziele, Maßnahmen zum Zwischenerfolge feiern, Umfeldmanagement sowie konkrete Maßnahmen (if-this-then-that). Der Plan unterscheidet einen Wunsch von einem ernsthaften Ziel und erhöht die Zielerreichungswahrscheinlichkeit ungemein.

Die Motivation

Motivation … kommt von allein, sofern du dein Ziel wirklich verinnerlicht hast. Sollte dein Plan Maßnahmen vorsehen, die dir weniger Spaß bereiten, überlege dir motivierende Maßnahmen oder Belohnungen nach getaner Arbeit.

Mit sich im Reinen sein

Nun schließt sich der Kreis: wer mit seiner Zielvision schwanger geht, alle Parameter auf die Zielerreichung ausgerichtet hat, und einen klaren Sinn in dem Ziel sieht, dem winkt die Zielfahne zu.

Mentalcoach
Astrid hat ihre eigenen Triathlon-Disziplinen: Mountainbiken, Bergsteigen und Tennis. Als alpine Ausdauersportlerin hat die Mentaltrainerin schon so manche Extremsituation gemeistert. Bei TIME2TRI sorgt Astrid mit vielen Tipps und Tricks für Kopfarbeit und mentale Stärke - und Bestleistung, wenns drauf ankommt.

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