#Triday: Gesund aus dem Wintertrainingslager


Heute ist mein letzter #Triday in der Sonne, denn am Wochenende geht es nach Hause. Ich freue mich sehr auf meine Familie und meine Heimat – aber ein kleines bisschen Angst fliegt tatsächlich immer mit, wenn es aus der warmen Sonne in den Winter geht. Ich möchte einfach ungern krank werden und damit die mühsam erarbeitete Form zerstören.

„Ich freue mich sehr auf meine Familie und meine Heimat – aber ein bisschen Angst fliegt immer mit, denn ich möchte ungern krank werden.“

Deshalb heute meine Tipps für solche harten Übergänge:

  • Der letzte Trainingstag ist keiner mehr, um sich so richtig zu töten. Ich nehme bewusst raus und trainiere keine harte oder lange Einheit mehr. Ganz schlechte Erfahrungen habe ich mit 200-Kilometer-Radtouren gemacht, „um die Sonne noch zu nutzen“. 😉
  • Mir persönlich helfen im und nach dem Trainingslager die Biestmilch-Kautabletten. Das schreibe ich wirklich nicht, weil ich gesponsert werde. Ich habe damit einfach sehr gute Erfahrungen gemacht.
  • Für den Flug ziehe ich mich warm an und nutze meinen extra dafür mitgebrachten Nierenwärmer. Lieber etwas zu warm sein als zu frieren.
  • Ich verzichte auf das Essen im Flieger, bei dem ich die Qualität nicht einschätzen kann und auf Süßigkeiten. Nehme mir lieber Obst und genug zu trinken mit auf den Weg.
  • Am Flughafen lasse ich mich mit dem Auto (mit Sitzheizung!) abholen. Auf dem Hinflug bin ich noch mit der Bahn zum Flughafen. Aber jetzt bin ich angeknockt und die Kälte nicht gewohnt.
  • Zuhause lasse ich es ruhig angehen. Am wichtigsten sind viel Schlaf und genug  zu trinken.
  • Die erste Woche nach dem Camp ist gut zum „zünden“ der Trainingsreize. Ich lasse „Luft dran“, absolviere erstmal nur einstündige Einheiten auf der Rolle mit dem Fokus auf hoher Trittfrequenz.
  • Das Wichtigste ist jetzt für mich: Zeit mit meiner Familie und nicht krank zu werden.

Was tut ihr im Alltag gegen Erkältungen und Co? Habt ihr Spezialtricks?

Foto: Kilian Kreb
Foto: Kilian Kreb
Über Andi Böcherer

Aus der Freude an der Bewegung, der Lust auf Abenteuer und der Suche nach den eigenen Grenzen hat Andi Böcherer mit dem Triathlon angefangen. Seinen ersten Triathlon hat der Freiburger 2002 absolviert und 2008 seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Andi ist unter den besten Fünf beim Ironman Hawaii gewesen, Europameister geworden und landet bei fast jedem Wettkampf auf dem Podium. Sein Motto: „Don’t dream of a magic day, train for a solid day!“

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