#Triday: Heute im Stakkato-Schritt


Im Ernst: Ich habe in den Wochen nach meiner Verletzung verstärkt an meiner Schrittfrequenz beim Laufen gearbeitet. Und das hat sich gelohnt! Ich bin schon im Januar in sehr guter Laufform und fühle mich dabei richtig leicht – das ist immer ein gutes Zeichen.

„Ich bin schon im Januar in sehr guter Laufform – das ist immer ein gutes Zeichen.“

Es fühlt sich zwar am Anfang nicht besonders gut an, mit gefühlt zu kleinen und viel zu vielen Schritten durch den Wald zu trippeln. Aber es wird immer besser, das verspreche ich euch! Zuerst will der Körper meist lieber die Schrittlänge vergrößern. Zwingt euch trotzdem zu mehr Schritten.

Für eine höhere Frequenz sehe ich gleich mehrere Gründe:

  • Die Bodenkontaktzeit wird kürzer
  • Ihr richtet euch automatisch stärker auf und verfallt nicht in einen „sitzenden Laufstil“
  • Ihr kommt nicht mit der Ferse zuerst in Bodenkontakt, sondern eher mit den Mittelfuß
  • Die Schrittlänge wird eher hinter dem Körperschwerpunkt gemacht als davor
  • Damit steuert ihr muskulär auf weniger Verletzungsrisiko und mehr Rumpfstabilität zu
  • Wenn ihr schneller lauft, dann erhöht ihr ebenso die Schrittfrequenz. Wenn ihr das schon bei niedrigen Geschwindigkeiten drauf habt: umso besser

Das alles sind Merkmale einer guten Lauftechnik. Und mit einer kleinen Änderung könnt ihr hier echt viel erreichen.

Triday: Heute im Stakkato-Schritt

Ich habe mich tatsächlich ziemlich radikal umgewöhnt und mir an meiner Garmin-Uhr einen Alarm eingestellt. Sobald meine Schrittfrequenz unter 180/Minute sinkt, werde ich nun automatisch daran erinnert. Das hat für mich sehr gut funktioniert. Kontrolliert aber gerade anfangs auch euer Tempo. Man neigt dazu, immer schneller zu laufen. Später geht die neue Schrittfolge einfacher – auch bei niedrigen Geschwindigkeiten.

Habt ihr eure Schritte mal gezählt? Wie oft berührt ihr den Boden pro Minute?

Also: #AndiArbeit! Bämbämbäm statt paaatschpaaatschpaaatsch. Raus mit euch.

Über Andi Böcherer

Aus der Freude an der Bewegung, der Lust auf Abenteuer und der Suche nach den eigenen Grenzen hat Andi Böcherer mit dem Triathlon angefangen. Seinen ersten Triathlon hat der Freiburger 2002 absolviert und 2008 seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Andi ist unter den besten Fünf beim Ironman Hawaii gewesen, Europameister geworden und landet bei fast jedem Wettkampf auf dem Podium. Sein Motto: „Don’t dream of a magic day, train for a solid day!“

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