Training Tests

Meine Sicherheits-Pommes: der Restube im Test

Ich durfte in den letzten Tagen einen Restube testen und möchte euch meine Erfahrung mit dem innovativen Produkt nicht länger vorenthalten!

21. September 2019

Der Sommer ist so langsam vorbei und man muss sich langsam wieder an die Hallenbadsaison gewöhnen. Einige Freibäder schließen bald oder werden fit für den Winter gemacht. Nichtsdestotrotz lassen es die Temperaturen aktuell noch zu, ein paar letzte Einheiten im Freien zu schwimmen. Damit ihr auch die letzten schönen Freiwasser-Einheiten ganz unbeschwert draußen verbringen könnt, habe ich für euch ein neues Tool getestet: den Restube.  Der Restube ist eine aufblasbare Sicherheitsboje für Schwimmer, die direkt am Körper getragen werden kann, ohne zu stören. Welche Erfahrungen ich mit diesem innovativen Produkt gemacht habe, möchte ich euch nicht länger vorenthalten!

Die Story von Restube ist einfach

Die Philosophie des Unternehmens? Den Wassersport sicherer zu machen! Nachdem jemand aus dem Team vor einigen Jahren in eine heikle Situation im offenen Gewässer kam, entwickelten die angehenden Ingenieure die Idee für ein möglichst kleines Sicherheitsprodukt: der Restube war geboren. 

Das Packmaß & Haptik

Mit ca. 12x6x4cm ist das Produkt nicht nur kompakt, sondern stört auch keineswegs am Körper. Selbst der Plastikverschluss hat keine kratzigen Nähte und lässt sich angenehm festziehen. Beim Schwimmen habe ich den Restube senkrecht zum Rücken getragen. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, das Produkt horizontal einzufädeln und z.B. seitlich an der Hüfte zu tragen.

Die Handhabung

Wer die Funktion von CO2-Kartuschen vom Radfahren kennt, sollte mit dem Einsatz am Restube keine Probleme haben. Sicherheitshalber habe ich mir das Produkt aber mal an Land zusammengebaut, bevor es damit ins Wasser ging – man weiß ja nie.

Schlussendlich ist die Handhabung aber sehr einfach, beachtet man drei wichtige Punkte:
1. die grüne, mitgelieferte Spange, muss am Kopfteil befestigt werden. Dies wird der Auslöser später sein.
2. die CO2-Kartusche muss vor dem Einsatz im Wasser befestigt werden
3. der Restube muss ordnungsgemäß (siehe Aufdruck auf Produkt) wieder zusammengefaltet und eingepackt werden.

Tipp: Der grüne Clip ist nicht zwingend notwendig. Er hat eigentlich nur eine Kontroll-Funktion, denn er zeigt an, dass der Auslöser-Hebel vor dem Einschrauben eingeklappt und das Restube mit einer neuen Kartusche versehen wurde. Möchte man zum Beispiel nicht, dass der Clip nach dem Auslösen ins Wasser fällt (Umwelt!), kann der Restube auch ohne verwendet werden.

Und wenn es ernst wird?

Anfangs war ich etwas skeptisch, wie schnell sich der Restube im Ernstfall unter Wasser aufblasen würde. Schließlich muss man davon ausgehen, dass man sich in einer Gefahren-/Paniksituation befindet, die einen nicht mehr richtig denken lassen.

Nach einem kurzen, kräftigen Zug im Wasser, war das Produkt aber aufgeblasen und bot mir sofort Sicherheit. Auch die Annahme, der Restube ließe sich leicht unter Wasser drücken, hat sich nicht bestätigt. Im Gegenteil: Alle Versuche, mit ihm zu tauchen, scheiterten :)

Mein Fazit

Die positiven Punkte überwiegen! Die Handhabung empfand ich als sehr einfach. Lediglich vor der Benutzung ist auf das korrekte Zusammenfalten des Produkts zu achten. Beim Schwimmen hat mich nichts gestört und ich habe mich immer sicher gefühlt. 

Achtung: Die Kartuschen aus dem Radbereich können nicht verwendet werden. Grund ist, dass diese keine Legierung haben und daher rosten. Dieser wiederum beschädigt den Auslöser wodurch keine garantierte Gewährleistung des Auslösens mehr besteht.

Einzig die Homepage des Herstellers bekommt von mir einen kleinen Minuspunkt. Ich finde die Seite eher unübersichtlich und ohne zu wissen, welches Produkt zu mir passt, bin ich sehr auf mich allein gestellt.
Allerdings könnt ihr euch mit der Produktvergleichstabelle behelfen. Diese findet ihr hier.

Viel Spaß beim Schwimmen!


Art Director @ TIME2TRI
Lena ist nicht nur unser TIME2TRI Kreativkopf sondern auch als begeisterte Ausdauersportlerin dem Triathlonsport verfallen. Mit einem Ohr immer am Puls der Zeit weiß sie ganz genau ,welche Themen und Trends die Szene aktuell bewegen. Neben gutem Design und geometrischen Formen ist Lena vor allem für schnelle Motoren und Jan Frodeno zu begeistern...

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