Pink is her passion: #fragenfreitag mit Laura Behnke

Gestatten, Laura alias @tri_tra_triathlove. Einige von euch kennen sie bestimmt von der tritime women wo sie über ihren Weg zum Triathlon berichtet.

Lesezeit: 3 Minuten
© Foto: Laura Behnke
Soeren von TIME2TRI Geschrieben von Soeren Kroell 09. August 2019

Gestatten, Laura alias @tri_tra_triathlove. Einige von euch kennen sie bestimmt schon von den Kollegen der tritime women, wo sie regelmäßig über ihren Weg zum Triathlon und durch die Triathlon-Saison berichtet. Noch vor wenigen Jahren war Laura alles andere als sportlich. über 30kg schwerer und eher Couchpotato als ein pinker Blitz auf den Rennstrecken der Nation. Mit den ersten Schritten in ein aktives Leben entdeckte Laura schnell ihre Liebe zum Triathlon.Nun, wenige Monate und viele erfolgreiche Wettkämpfe später, steht sie vor ihrem nächsten, großen Abenteuer: dem Start bei der Challenge Roth 2020!

Triathlon ist für mich mittlerweile mein Leben!

1) Mit welcher berühmten Persönlichkeit (bereits gestorben oder noch lebend) würdest du gerne einmal einen Tag verbringen und warum

Ganz klar: Andreas Niedrig.

Der Mann ist für mich so eine wahnsinns Inspiration. Bei allem was er schon hinter sich hat, hat er nie die Hoffnung aufgegeben und nie den Glauben an sich verloren. In der Realschule haben wir den Film "Lauf um dein Leben" mal im Kino gesehen und ich fand ihn damals schon (als eine der wenigen in meiner Klasse) total toll und hatte großen Respekt vor seiner Leistung, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt selbst nie damit gerechnet hätte mal Triathlon zu machen. Heute habe ich sein Buch bereits 2 mal gelesen und kann auch den Film immer wieder anschauen.

2) Deine größte Leidenschaft außerhalb des Triathlonsports?

Die Liebe zur Musik! Ich habe mit 5 Jahren angefangen Klavier zu spielen und mit 11 Jahren das erste Mal in einer Band gesungen. Mit 12 Jahren stand ich das erste Mal auf der Bühne und hab von Nena "99 Luftballons" performt. Mit dieser Band habe ich später dann auch zwei CD´s aufgenommen. Heute singe ich nur noch gelegentlich auf Familienfeiern oder beim Auto fahren aus voller Kehle ;-)

Klavier spiele ich immer noch ab und an.

3) Welcher Wettkampf war dein erster? Welche besondere Erinnerung verbindest du mit ihm?

Das war der "Cherry Man" 2017 in Witzenhausen (Nähe Kassel).

Eine kleine, top organiesierte und sehr familiäre Veranstaltung. Ich habe dort meine erste und tatsächlich auch einzige Sprintdistanz gemacht. Damals noch ganz oldschool im Strandbikini geschwommen und in Radhose und Trikot den Rest absolviert. Das erinnert mich immer wieder daran, wie klein ich mal angefangen habe. Man braucht kein Rad im Wert von mehreren Tausend Euro um Spaß an unserem Sport zu haben. Gutes Equipment ist toll und macht Spaß, wenn man es nutzen kann, es ist allerdings nicht notwendig! Im Ziel wusste ich dann: Ich will mehr davon!

Foto: Laura Benke
Foto: Laura Benke

4) Was ist der größte Fauxpas, der dir jemals in einem Wettkampf oder im Training passiert ist?

Wirkliche Fauxpas sind mir eigentlich noch nie passiert. Klar, ich hab auch auf der Strecke schon mal Gel verloren, meine Brille beim losschwimmen noch auf dem Kopf, statt über den Augen gehabt und bei meiner letzten Mitteldistanz in Bonn wollte ich doch tatsächlich, vor lauter Nervosität, mit dem Neo aufs Rad springen, aber sonst hatte ich bisher immer Glück. Allerdings male ich mir immer Horroszenarien aus wie: Hoffentlich reißt der Einteiler nicht, oder die Nähte vom Sport BH lösen sich auf...

5) Was darf in deinem Rucksack niemals fehlen?

Ein gutes Buch, ein Riegel oder Nüsse und mein Handy.

6) Mit welcher Trainingseinheit kann man dich so richtig ärgern?

1.000 Meter Intervalle auf der Bahn! Ich bin eher für die kürzeren Intervalle zu haben.

7 ) Welche 3 Dinge würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Da kommt wieder das gute Buch zum Einsatz, mein Fahrrad und ausreichend Futter :-)

8) Wer oder was hat dich in deinem Leben am meisten geprägt?

Meine Familie! Mama, Papa, meine Schwester und meine Oma. Jeder hat auf seine Art und Weise dazu beigetragen, dass ich heute bin, wie ich bin. Die vier haben alles richtig gemacht :-)

Foto: Laura Benke
Foto: Laura Benke

9) Was wolltest du schon immer mal machen?

Eigentlich einen Motorradführerschein, um dann zusammen mit meinem Papa durch die Berge zu düsen. Das machen wir jetzt eben auf unseren Rennrädern :-)

10) Vervollständige den Satz: Triathlon ist für mich...

...mein Ausgleich zum stressigen und vor allem manchmal sehr lauten Alltag als Erzieherin. Da genieße ich nach Feierabend die Ruhe auf dem Rad oder einen guten Podcast beim Laufen. Triathlon hat mir geholfen mich und meinen Körper lieben zu lernen und zu erkennen, zu welchen starken Leistungen er in der Lage ist!

Triathlon ist für mich mittlerweile mein Leben!


Soeren von TIME2TRI
CEO & Founder @ TIME2TRI
Wenn einer TIME2TRI als "sein Baby" bezeichnen darf, dann ist es Soeren. Ohne seine Abschlussarbeit wäre die Software nur ein Luftschloss. Seine Liebe zum Detail spiegelt sich auch in TIME2TRI wider. Sportlich geht "Daddy" mit Begeisterung an seine Grenzen und darüber hinaus. Privat ist Soeren schnell für gute Ideen zu begeistern. Nur wenn ihm jemand das MacBook wegnehmen möchte, ist bei ihm Schluss mit lustig - darüber kann er noch weniger lachen als über Neoverbot ...

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