Fotografie, die Berge und kalte (Berg)Seen: #fragenfreitag mit Elisabeth Kellerer

Liz ist leidenschaftliche Triathletin, Hobby-Fotografin und vor allem eins: ziemlich tough! In unserem heutigen #fragenfreitag werdet ihr erfahren, wer sie in ihrem Leben geprägt hat.

Geschrieben von Lena Nikolakis 24. Mai 2019

Liz ist leidenschaftliche Triathletin, Hobby-Fotografin und vor allem eins: ziemlich tough! In unserem heutigen #fragenfreitag werdet ihr erfahren, wer sie in ihrem Leben geprägt hat und welche Dinge, Liz schon immer mal unternehmen wollte. Viel Spaß beim Lesen!

1) Mit welcher berühmten Persönlichkeit (bereits gestorben oder noch lebend) würdest du gerne einmal einen Tag verbringen und warum?

Mir sind jetzt natürlich direkt alle (weiblichen) Triathlon-Größen eingefallen, aber ich glaube ich würde wahnsinnig gerne mal einen Tag mit John Green verbringen. Ich bin großer Fan seiner Bücher und seines Youtube-Kanals und er beeindruckt mich immer wieder aufs Neue.

2) Deine größte Leidenschaft außerhalb des Triathlonsports?

Meine größten Leidenschaften neben dem Triathlon sind sicher die Fotografie, die Berge und kalte (Berg)Seen. Draußensein, Reisen, gutes Essen, gute Bücher und meine Freunde dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen.

Credits: Marcel Hilger
Photocredits: Marcel Hilger

3) Welcher Wettkampf war dein erster? Welche besondere Erinnerung verbindest du mit ihm?

Mein erster Triathlon-Wettkampf war der Einstein-Triathlon in meiner (Wahl)Heimat Ulm. Zur Erstauflage haben meine Mama und ich uns spontan und neugierig angemeldet: Brustschwimmend in der Donau, danach auf einem uralten Damenrad ohne Gänge auf der Radstrecke und spätestens auf der Laufstrecke definitiv mit dem Triathlon-Fieber infiziert. Leider gibt es den Triathlon mittlerweile nicht mehr – für mich nach wie vor einer der Schönsten!

4) Was ist der größte Fauxpas, der dir jemals in einem Wettkampf oder im Training passiert ist?

Ich glaub die klassischen Fauxpas kennt jeder: ohne Handtuch zum Schwimmbad, im Badeanzug hin, ohne Unterwäsche zurück, die Schaltung nicht aufgeladen, keine Riegel auf einer langen Radausfahrt dabei,.. Ich glaube aber mein größter Fauxpas bzw. was ich am meisten bereue ist, dass ich mal bei einer OD dachte, ich könnte wie alle coolen Triathleten auch ohne Socken laufen. Fazit: kann ich nicht. Und werd ich seitdem auch nie mehr machen.

Photcredits: Michael Chiaretta
Photcredits: Michael Chiaretta

5) Was darf in deinem Rucksack niemals fehlen?

Ein Notfall-Cliff-Bar. Ich vergesse leider viel zu oft, vor/während/nach Einheiten zu essen und hab seit ich einmal völlig unterzuckert auf einer Radausfahrt nicht mehr weiterfahren konnte, in jedem meiner Rucksäcke (und Trikottaschen) immer einen Clif-Bar. Braucht man häufiger als man denkt.

6) Mit welcher Trainingseinheit kann man dich so richtig ärgern?

Ich mag eigentlich fast alles von 40x50 im Wasser über Intervalle auf dem Rad bis hin zu Bergsprints beim Laufen, mag kurz und knackig, lang und ausdauernd, hart und herzlich. Am meisten kann man mich aber mit langen oder extrem harten Einheiten auf der Rolle ärgern, wenn die Beine nur so brennen, man in seinem eigenen Schweiß schwimmt und man bei jedem Intervall das Gefühl hat, dass einem gleich die Lichter ausgehen. Und ich find Kraft- und Stabi-Training einfach furchtbar langweilig.

Photcredits: Marcel Hilger
Photcredits: Marcel Hilger

7) Welche 3 Dinge würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Meinen Notfall-Clif-Bar, meine Kamera und gute Musik. Damit komm ich zwar nicht besonders weit, aber zumindest hab ich Spaß.

8) Wer oder was hat dich in deinem Leben am meisten geprägt?

Bestimmt meine Mama, die mir von klein auf klargemacht hat, dass die meisten Hürden und Probleme im Leben nicht ganz so schlimm sind, wie man anfangs denkt und dass es immer (!) irgendwie weiter geht. Diese Einstellung hat mir im Leben schon echt oft geholfen und mit ein bisschen mehr Leichtigkeit geht eigentlich alles besser.

Photcredits: Ralf Schuck
Photcredits: Ralf Schuck

9) Was wolltest du schon immer mal machen?

Ich würde richtig gerne mal einen Roadtrip an der Westküste der USA machen, würde gerne mal mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren, eine Meerenge durchschwimmen und beim 70.3 in Bariloche, Patagonien, starten.

10) Vervollständige den Satz: Triathlon ist für mich...

...manchmal wirklich mehr als bescheuert. Wer kam denn bitte auf die glorreiche Idee, dass eine Sportart nicht ausreicht, sondern man am besten drei extrem zeitaufwändige Sportarten miteinander kombiniert?? Spaß beiseite: Triathlon ist für mich vor allem eine Chance, jeden Tag draußen zu sein und eine tägliche Erinnerung daran, dass eigentlich alles möglich ist, wenn man es nur will.

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Art Director @ TIME2TRI
Lena ist nicht nur unser TIME2TRI Kreativkopf sondern auch als begeisterte Ausdauersportlerin dem Triathlonsport verfallen. Mit einem Ohr immer am Puls der Zeit weiß sie ganz genau ,welche Themen und Trends die Szene aktuell bewegen. Neben gutem Design und geometrischen Formen ist Lena vor allem für schnelle Motoren und Jan Frodeno zu begeistern...

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