Mit Herzblut nach Nizza: #fragenfreitag mit Nadine Schymski

Einige kennen sie vielleicht schon vom Ladies-Shooting der tritime women Anfang des Jahres, heute ist sie bei uns im #fragenfreitag: Nadine Schymski.

Lesezeit: 3 Minuten
Geschrieben von Stephanie Päthe 26. Juli 2019

Einige kennen sie vielleicht schon vom Ladies-Shooting der tritime women Anfang des Jahres, wiederum andere folgen ihr garantiert in den Sozialen Medien: Polizistin, Mama und erfolgreiche Triathletin Nadine Schymski. Vor 10 Jahren ist Nadine dem Triathlonsport verfallen, seit vergangenem Jahr startet sie auf der Mitteldistanz - mit dem Ziel, die 70.3 WM-Quali für Nizza zu erreichen.

Der erste Versuch im September im England scheiterte leider. Als Nadines Trainerin Julia kurz darauf starb, war für Nadine klar: sie muss sich die Quali holen - jetzt erst Recht. Auch für Julia! So wagte sie im November in China einen erneuten Versuch, der leider ebenfalls nicht zum Erfolg führte, bis es schlussendlich beim dritten Versuch in Sri Lanka klappte.
Bevor Nadine sich auf ihren Nizza-Endspurt begibt, haben wir sie im Rahmen unseres #fragenfreitags noch einmal persönlich befragt.

"Manchmal frage ich mich: warum mache ich das eigentlich?"

1) Mit welcher berühmten Persönlichkeit (bereits gestorben oder noch lebend) würdest du gerne einmal einen Tag verbringen und warum?

Mit der verstorbenen Triathletin/und meiner ehemaligen Trainerin Julia Mai. Ich durfte sie leider nur am Telefon kennenlernen. Die Trainingsplanung wurde online vorgenommen.
Aber selbst bei den wenigen Telefonaten die wir geführt haben oder bei den Sprachnachrichten kam soviel Herzlichkeit rüber. Sie fand einfach für jede Situation die richtigen Worte. Das fehlt mir

70.3 WM-Quali in Sri Lanka
70.3 WM-Quali in Sri Lanka

2) Deine größte Leidenschaft außerhalb des Triathlonsports?

Die Bücher von Sebastian Fitzek.

3) Welcher Wettkampf war dein erster? Welche besondere Erinnerung verbindest du mit ihm?

Mein erster Triathlon die Sprintdistanz beim Heimrennen in Moritzburg. Es gibt keine besondere Erinnerung, aber dort hab ich jedes Mal Mega Lampenfieber und Gänsehaut.

4) Was ist der größte Fauxpas, der dir jemals in einem Wettkampf oder im Training passiert ist?

Beim 70.3 Sri Lanka habe ich meinen Triathlonanzug unter den Schwimmanzug gerollt, wie die Profis eben- ich habe leider nicht bedacht, dass es nach dem Schwimmen im nassen Zustand schwieriger ist den wieder anzuziehen- Zack Reißverschluss gerissen. Bin den Rest des Rennens mit einem kaputten Triathlonanzug gefahren und gerannt - Aerodynamisch sicherlich nicht gerade von Vorteil- aber es hat schön gekühlt.

Nadine beim tritime women shooting - Bild: Isaak Papadopoulus
Nadine beim tritime women shooting - Bild: Isaak Papadopoulus

5) Was darf in deinem Rucksack niemals fehlen?

Ein Buch zum lesen, gefüllte Wasserflasche, und was zum Naschen.

6) Mit welcher Trainingseinheit kann man dich so richtig ärgern?

Megaaalange Radeinheiten und obwohl ich sie gerne mache, weil ich weiß, dass es was bringt: Laufintervalle am besten noch bei über 30 Grad im Schatten.

7) Welche 3 Dinge würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?

  • Meine Tochter
  • Buch
  • Schnorchelequipment
Nadine im Wettkampf
Nadine im Wettkampf

8) Wer oder was hat dich in deinem Leben am meisten geprägt?

Man kann das glaube ich nicht nur auf eine Person beziehen. Es gibt viele Menschen/ Situationen die mir in den verschiedenen Lebensabschnitten etwas mit auf den Weg gegeben haben.

9) Was wolltest du schon immer mal machen?

Eine Weltreise - ich mach die zwar jetzt nicht am Stück, aber durch verschiedene Rennen und Trainingslager hab ich schon viele schöne Ecken dieser Welt kennenlernen dürfen.

stolze WM-Qualifizierte
Stolze WM-Qualifizierte

10) Vervollständige den Satz: Triathlon ist für mich...

...manchmal der perfekte Ausgleich oder eben "Kotzgrenze" :-) und dann frag ich mich:“"Warum machst du den Scheiss?" Am nächsten Morgen steh ich dann trotzdem wieder zum Training am Beckenrand oder am Rad oder in den Laufschuhen :-)


CMO & Co-Founder @ TIME2TRI
Steffie ist die Frau für schöne Dinge. Weil sie gutes Design und das Besondere liebt, gestaltete sie ihren Trainingsplan bis zur Geburt von TIME2TRI mangels gefallender Trainingssoftware noch kreativ per Hand. Steffie macht Sport nicht nur aus Spaß an der Bewegung sondern auch, weil sie Herausforderungen liebt. Apropos: Unsere Kreative liebt das Abhaken von To-Do-Listen und gesundes Essen - ihre Schwachstelle ist allerdings der Ritter Sport-Fabrikverkauf...

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