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Stabitraining mit Spaßfaktor: Standup Paddling

08. September 2020 | Lesezeit: 4 Minuten
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Gefühlt war es DER Trendsport im Sommer 2020 und sorgte bei den Händlern in dieser Saison für leergefegte Regale: das Standup Paddling. Ich gebe zu: auch mich hat das entspannte Gleiten über das Wasser in seinen Bann gezogen - und mir in dieser Saison auch den ein oder anderen Muskelkater beschert.

Moment - Muskelkater? Von ein bisschen Herumstehen auf dem Wasser? In der Tat. Richtig ausgeführt, ist das "SUPen" ein sehr effektives Stabi-Training - insbesondere für die Rumpf-Muskulatur, das nach einer aktuellen Untersuchung des Hamburgers Jan Rosenthal sogar dem Training im Fitnessstudio Konkurrenz machen kann. 

Über einen Zeitraum von 8 Wochen und mit einer Frequenz von 2x wöchentlich 45 Minuten absolvierte die eine Hälfte der Probanden ein rumpfstabilisierendes Training im Fitnessstudio, während die andere Hälfte der Probanden aufs Wasser zum SUPen ging.

Neue Lieblingsbeschäftigung: ab aufs SUP
Neue Lieblingsbeschäftigung: ab aufs SUP

Zu Beginn der Studie wurde die Maximalkraft aller Probanden untersucht - sowohl die isokinetische (d.h. die dynamische), als auch die statische Kraft von Rücken- und Bauchmuskulatur. Waren zu Beginn der Studie die gemessenen Werte beider Gruppen homogen, konnten zum Ende der Studie hin deutliche Unterschiede festgestellt werden - bei der SUP-Gruppe wurde ein deutlich größerer Kraftzuwachs gemessen, der insbesondere sowohl die geraden als auch die schrägen Bauchmuskeln umfasste.

Neben der Rumpfmuskulatur erfreuen sich durch das kontinuierliche Ausbalancieren des Boards auch die tiefliegenden Muskelschichten am restlichen Körper - vom gesamten Schultergürtel bis hin zum Fußgewölbe - über kontinuierliche Reize - vergleichbar mit dem Training auf einem Wackelboard.

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Die richtige Technik

Die richtige Technik auf dem SUP zu beschreiben ist in meinen Augen schwierig und wenig zielführend. Ähnlich wie beim Fahrradfahren bin ich der Meinung: probieren geht über studieren! Gerade SUPen ist ein Sport, der schnell erlernbar und ohne großes Verletzungsrisiko ist.  Sich auf das SUP zu stellen, ein paar Landungen im Wasser mitzunehmen und irgendwann sicher auf dem Board zu stehen ist eine Entwicklung, die von ganz allein geschieht. Das Wassergefühl entwickelt sich relativ schnell - auch die richtige Haltung (schulterbreiter Stand, leicht in den Knien gebeugt und den Körper nach vorn gerichtet) stellt sich schnell automatisch ein. Einfacher wird es, wenn die Blickrichtung statt nach unten auf das Board nach vorn in Richtung Horizont geht.

Hier findet ihr eine grobe Anleitung:

Wichtiger ist für mich vor allen Dingen eines:

Das richtige Equipment

Ich habe mich lange mit dem richtigen SUP auseinandergesetzt - bin den halben Sommer an den Verleih-Stationen der bayerischen 5-Seen-Landschaft verschiedene SUP-Arten und Hersteller probegepaddelt. Mein eigentliches Budget lag bei maximal 500 EUR - nachdem ich aber wirklich Spaß am Paddeln gefunden und für mich beschlossen habe, dass mein SUP und ich mehr als nur ein Sommerflirt werden sollen, fiel die Entscheidung schlussendlich auf ein fast doppelt so teures Modell des Herstellers Red Paddle der den Ruf hat, das "Schweizer Taschenmesser" unter den SUPs und branchenführend in Sachen Innovation, Qualität und Funktionalität zu sein.

mein Sommerbegleiter: Rad und SUP
Mein Sommerbegleiter: Rad und SUP

Was mich insbesondere bei meiner Entscheidung beeinflusst hat war ein Blick an den Verleih-Stationen auf die Boards der Vorsaison - sahen die Boards von Red Paddles noch tadellos aus, waren selbst bei den Boards von anderen hochpreisigen Herstellern deutliche Spuren an den verklebten Nähten erkennbar. Auch die fest montierten und flexiblen Finnen, das geringe Gewicht, die dank Doppelhubpumpe halb so lange Aufpump-Zeit sowie die 5-jährige Herstellergarantie haben mich überzeugt.

Dank praktischem Rucksack mit Rollen habe ich mein SUP in dieser Saison bei allen meinen Trainings-Trips mit dabei gehabt. Morgens aufs Rad und danach aufs SUP - eine Routine, die mir auch im Herbst erhalten bleiben wird. Denn Corona sei Dank: das Stabi-Training im Fitnessstudio möchte ich weiterhin vermeiden und stattdessen so viele Trainingseinheiten wie möglich an der frischen Luft absolvieren. Tatsächlich habe ich mir jüngst meinen ersten, farbenfrohen Surf-Neo zugelegt, der mir auch bei kühleren Temperaturen ermöglicht, weiterhin meine Kreise auf den türkisblauen Seen der Nation zu ziehen.

SUPen macht auch im Herbst noch Spaß
SUPen macht auch im Herbst noch Spaß

Weiteres Equipment, das sich für mich in meiner Saison als hilfreich erwiesen hat:

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CMO & Co-Founder @ TIME2TRI
Steffie ist die Frau für schöne Dinge. Weil sie gutes Design und das Besondere liebt, gestaltete sie ihren Trainingsplan bis zur Geburt von TIME2TRI mangels gefallender Trainingssoftware noch kreativ per Hand. Steffie macht Sport nicht nur aus Spaß an der Bewegung sondern auch, weil sie Herausforderungen liebt. Apropos: Unsere Kreative liebt das Abhaken von To-Do-Listen und gesundes Essen - ihre Schwachstelle ist allerdings der Ritter Sport-Fabrikverkauf...

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