#Triday: Tipps für Streckenbesichtigungen


Am heutigen #Triday habe ich mir die Strecken des IRONMAN 70.3 Kraichgau angeschaut. Ich möchte euch deshalb heute sagen, worauf ich bei einer solchen Besichtigung achte.

„Worauf sollte man bei einer Streckenbesichtigung achten?“

Schwimmen

  • Gibt es Orientierungspunkte, die mir helfen, zum Beispiel Bergspitzen, Gebäude, hohe Bäume…?
  • Wie ist die Sicht unter Wasser?
  • Wann und wo kommt die erste Boje?

Rad

  • Das Profil ist wichtig fürs Pacing im Rennen.
  • Wie ist der Belag? Grob oder schnell? Muss ich die Reifenwahl anpassen?
  • Sind die Kurven sauber oder liegt da Sand? Rollsplit? Grobe Löcher?
  • Gibt es Kurven, die leichter aussehen als sie sich fahren lassen?
  • An welchen Stellen muss ich aus der Aeroposition raus? Welche Kurven lassen sich auf dem Lenker liegend nehmen?
  • Wie steht der Wind normalerweise? An welchen Stellen sollte ich auf Böen oder Gegenwind gefasst sein?

Laufen

  • Wie ist das Streckenprofil?
  • Wo gibt es Betreuungs- und Verpflegungspunkte?
  • Wie ist der Belag? Wechselt er? Wo ist dann ggf. die Ideallinie?
  • Welche Schuhe sollte ich am besten tragen?
  • Gibt es Wendepunkt, nach denen ich die Konkurrenz sehen kann?

Insgesamt schaue mir auf der ganzen Strecke an, welche Stellen ich für entscheidend halte und an welchen Stellen das Rennen entschieden werden kann.

Wie macht ihr das? Was findet ihr besonders wichtig? Ich freue mich über jeden Kommentar!

© Titelbild: James Mitchell

Über Andi Böcherer

Aus der Freude an der Bewegung, der Lust auf Abenteuer und der Suche nach den eigenen Grenzen hat Andi Böcherer mit dem Triathlon angefangen. Seinen ersten Triathlon hat der Freiburger 2002 absolviert und 2008 seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Andi ist unter den besten Fünf beim Ironman Hawaii gewesen, Europameister geworden und landet bei fast jedem Wettkampf auf dem Podium. Sein Motto: „Don’t dream of a magic day, train for a solid day!“

Schreibe einen Kommentar


Nach oben