#Triday: Tipps zum Aerolenker

Heute geht es mir bei meinem #Triday um den Nutzen meines Aerolenkers. Der ist ja das wichtigste Teil eines Triathlonbikes, weil er euch die aerodynamis

Geschrieben von Andi Böcherer 11. Mai 2018

Heute geht es mir bei meinem #Triday um den Nutzen meines Aerolenkers. Der ist ja das wichtigste Teil eines Triathlonbikes, weil er euch die aerodynamische und komfortable Sitzposition überhaupt erst ermöglicht. Und deshalb solltet ihr ihn IMMER nutzen, wenn es irgendwie geht.

"Der Aerolenker sollte immer genutzt werden, wenn es irgendwie geht."

Dazu ein paar Tipps aus meiner Erfahrung:

  • Achtet auf eine gute Einstellbarkeit, um Lenker und Rad an eure Bedürfnisse anpassen zu können.
  • Bei der Extension-Form solltet ihr den Komfort nicht vergessen. Stark überstreckte Handgelenke nerven auf Dauer.
  • Tiefer heißt nicht unbedingt schneller. Beim letzten Aerotest bin ich wattsparender (und viel komfortabler) damit gefahren, den Lenker höher zu setzen und die Armpads etwas breiter.
  • Übt im Training, euch in den Lenker reinfallen zu lassen und fahrt viel in der Position. Nur so könnt ihr euch wirklich daran gewöhnen.
  • Jedes Mal, wenn ihr am die Bremsgriffe fasst, verliert ihr mit einem Schlag euren Aerovorteil. Deshalb sollte die gesamte Position so ausgelegt sein, dass ihr so oft wie möglich auf dem Lenker liegt.
  • Für die richtige Haltung müssen auch der Sattel, die Sitzhöhe und -länge stimmen.
  • Geht zu einem guten Bikefitting, um die Position hinzubekommen – das lohnt sich!

Profi-Triathlet
Aus der Freude an der Bewegung, der Lust auf Abenteuer und der Suche nach den eigenen Grenzen hat Andi Böcherer mit dem Triathlon angefangen. Seinen ersten Triathlon hat der Freiburger 2002 absolviert und 2008 seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Andi ist unter den besten Fünf beim Ironman Hawaii gewesen, Europameister geworden und landet bei fast jedem Wettkampf auf dem Podium. Sein Motto: „Don’t dream of a magic day, train for a solid day!“

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