#Triday: Das Training in der Saisonpause

#Triday ist ja immer der letzte Tag vorm Wochenende – und woran denkt der Deutsche da am liebsten? Richtig: an Fußball.

Geschrieben von Andi Böcherer 27. Oktober 2017

#Triday ist ja immer der letzte Tag vorm Wochenende –– und woran denkt der Deutsche da am liebsten? Richtig: an Fußball.

Ich gebe zu, dass ich nicht zu den Hardcore-Fans gehöre. Aber Fußball gehört für mich in dieser Jahreszeit trotzdem zum Programm. Nicht auf dem Sofa allerdings, sondern auf dem Platz. Denn zwei Dinge habe ich für meine Triathlon-Saisonpause gelernt: Erstens sollte man eine Pause von den drei Sportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen machen. Das schadet dem Formaufbau danach wirklich nicht. Hilft aber dem Kopf und gibt dem Körper Zeit, sich von den monotonen Bewegungsabläufen zu erholen.

Aber Zweitens: Wenn ich die Stoßbelastung auf meine Beine komplett weglasse, wird der Wiedereinstieg ins Laufen nicht nur schmerzhaft, sondern die Muskeln, Sehnen, Bänder und Knochen brauchen eine längere Anpassungszeit und die Verletzungsgefahr steigt.

Außerdem sagt meine persönliche Statistik, dass ich in den Jahren, in denen ich im Winter gekickt habe, im Laufen danach wirklich gut und schnell in Form gekommen bin.

Triday_27_10 (c) Ingo KutscheFoto: Ingo Kutsche

Es muss natürlich kein Fußball sein in der Winterpause (auch bei mir kickt die Angst vor einem Tritt vors Schienbein leider mit). Auch andere Spielsportarten mit Laufanteil sind super geeignet, um den Kopf frei zu kriegen – und die Beine in Form. Ganz unbemerkt und mit viel Spaß. Also: Ball in die Hand oder vor den Fuß und Spaß haben!

P.S.: Wer von euch ist denn neben dem Triathlon auch Fußball-Fan? Und welcher Verein bekommt eure Unterstützung?


Profi-Triathlet
Aus der Freude an der Bewegung, der Lust auf Abenteuer und der Suche nach den eigenen Grenzen hat Andi Böcherer mit dem Triathlon angefangen. Seinen ersten Triathlon hat der Freiburger 2002 absolviert und 2008 seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Andi ist unter den besten Fünf beim Ironman Hawaii gewesen, Europameister geworden und landet bei fast jedem Wettkampf auf dem Podium. Sein Motto: „Don’t dream of a magic day, train for a solid day!“

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