6 effiziente Tipps für den Umgang mit Nervosität vor dem Wettkampf

Der Berlin City Triathlon steht vor der Tür. Zeit also, um kurz inne zu halten und stolz auf das zu sein, was man die letzten Wochen geleistet hat.

Lesezeit: 3 Minuten
Geschrieben von Eva Helms 01. August 2019

Liebe Rookies, bis hierher habt ihr es nun schon geschafft! Haltet doch mal ganz kurz inne und richtet einen Moment lang den Blick nach hinten: seid stolz auf das, was ihr in den letzten Wochen geschafft, welche Hürden ihr bewältigt habt und freut euch an euren Fortschritten und eurer Fitness!

Am kommenden Samstag ist es endlich soweit:

Drei Sportarten. 1000 Emotionen. Ein Ziel. Euer Finish beim Berlin City Triathlon

Dem einen oder anderen gehen jetzt in diesen Tagen bestimmt 1000 verschiedene unruhige Gedanken durch den Kopf und die sorgen für ordentlich Anspannung und auch ein bisschen Nervosität. Das ist auch gut so, denn Kopf und Körper bereiten sich auf eine sportliche Herausforderung vor - dazu gehört auch ein bisschen positiver Stress. Das Cortisol, welches nun in euren Adern zirkuliert, ist notwendig und wichtig, um mit Energie ans Werk zu gehen! Nur zu viel sollte es nicht werden, denn das blockiert eure Leistungsfähigkeit. Zu einer guten Wettkampfvorbereitung gehören sowohl die technischen als auch die mentalen Aspekte.

Technische Vorbereitung

  • das Training ist geschafft, ihr könnt eure Fitness diese Woche nicht mehr steigern, also bitte keine Extra-Einheiten, nach dem Moto: noch einmal schauen, wie fühlen sich flotte 40km auf dem Rad an!
  • beschäftigt euch besser mit den Gegebenheiten eures Wettkampfes: der Kopf freut sich, wenn er weiß, was auf ihn zukommt!
  • Schwimmstrecke: Startsituation, Verlauf, Lage der Bojen, Wassertemperatur, Wege in die Wechselzone
  • Wechselzone: was brauche ich an Material (Keine Experimente mehr!)
  • Radstrecke: Besonderheiten wie Wendepunkte, Unebenheiten, knifflige Stellen
  • Laufstrecke: wo sind die Verpflegungsstellen?
  • plant euren Tag: packt eure Tasche, wer wird euch begleiten, wo an der Strecke stehen eure Fans?

Um eure Nervosität in den Griff zu bekommen und euch selbst zusätzlich noch mental zu unterstützen, hier noch meine 6 Rückenwind-Tipps für euch:

Ihr gehört zum Team "Hase", fühlt euch sehr hippelig und aufgeregt?

Für euch ist nun besonders wichtig, eure Aufregung ein wenig zu drosseln:

  • lenkt die Aufmerksamkeit auf eure Atmung: achtet auf eine ruhige, bewusste Atmung in den Bauch.
  • Nehmt Haltung an: aufrichten, mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehen, Kopf hoch, nach vorne schauen, Blick schweifen lassen, LÄCHELN
  • positive Selbstgespräche: "ich habe gut trainiert!", "ruhig bleiben!"

Ihr gehört zum Team "Opossum", fühlt euch wie erstarrt und träge?

Um euren idealen Leistungszustand zu erreichen, solltet ihr euer Aktivierungsniveau unbedingt etwas erhöhen:

  • aktives Warm-Up Programm mit kleinen, schnellen Bewegungen, z.B. Hüpfen, Schultern bewegen > dient der Mobilisierung
  • kräftige, bewusste Atmung: beim Einatmen sagt ihr euch: "Energie rein", beim Ausatmen "Müdigkeit raus"
  • Musik: startet in den Tag mit einer energiegeladenen, für gute und starke Stimmung sorgende Playlist!

Ich wünsche euch ein großartiges Rennen - schaut nicht auf die Uhr, saugt mit allen Sinnen eure Umgebung auf, genießt das Mitmachen, die Anstrengung und das Glück im Ziel!


Sportmentalcoach & Triathletin
Eva vereint die Leidenschaft für den Triathlonsport mit ihrer Faszination für die mentalen Anforderungen des Ausdauersports. Als Sportmentalcoach und Triathletin beschäftigt sie sich intensiv mit der Frage: wie kann es gelingen, mit Freude und Leichtigkeit nicht nur monatelang ein Ziel zu verfolgen und zu trainieren, sondern auch im Wettkampf selbst das gesteckte Ziel zu erreichen? Eva begleitete in den letzten Jahren viele Athleten auf ihrer ganz persönlichen sportlichen Reise und gibt neben vielen Tipps aus ihrer beruflichen Ausbildung auch viele Erfahrungen aus ihrem Leben als leistungsorientierte Altersklassenathletin an ihre Klienten weiter.

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