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Back to Racing: IRONMAN 70.3 Elsinore - Rennerfahrung nach der Pandemie

30. Juni 2021 | Lesezeit: 4 Minuten
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Mit grosser Spannung warten viele Athleten auf die Durchführung der Rennen nach der Pandemie. COVID-bedingte Absagen und Verschiebungen haben den Rennkalender in den letzten 18 Monaten durcheinander gebracht. Während die Veranstalter von Unsicherheiten gestellt waren, gestaltete sich auch die Trainings- und Wettkampfplanung für viele Athleten als Herausforderung.

Nachdem die virologische Lage erste Rennen in den USA bereits im Frühling zuließ, ist nun auch in Europa eine Rückkehr zum Rennbetrieb zu beobachten. Die folgenden Ausführungen sollen am Beispiel des IRONMAN 70.3 Elsinore vom vergangenen Wochenende (27. Juni 2021) einen Eindruck vermitteln, wie die Rennen in den neuen Normalität durchgeführt werden.

Für Veranstalter und Athleten gestaltete sich die Trainings- und Wettkampfplanung durch Corona als Herausforderung.

Wettkampf in Dänemark

Die Rahmenbedingungen und Restriktionen zur Durchführung von Sportveranstaltungen hängen sehr stark von den behördlichen Regeln und Auflagen ab. Im Falle von Dänemark sind die virologischen Entwicklungen bzgl. Ansteckungen, Erkrankungen, Hospitlaisierungen und Mortalität seit Wochen positiv, so dass entschieden wurde, das für den 27. Juni geplante Rennen durchzuführen. 

Als ausländischer Athlet muss man sich frühzeitig über die Einreisebedingungen informieren. Diese werden wöchentlich aktualisiert und je nach Herkunftsland angepasst. Reist man im Flugzeug nach Kopenhagen, so kann man direkt bei der Ankunft im Flughafen einen Coronatest machen, welcher für die Einreise genügt. Geimpfte oder genesene Reisende können mit entsprechendem Zertifikate problemlos einreisen. In Dänemark selbst geht man sehr entspannt mit der “neuen Normalität” um. Die Regierung hat bereits zahlreiche Lockerungen beschlossen und umgesetzt: in Restaurants, Läden und öffentlichen Plätzen sind keine Masken erforderlich.

Bike Check-In beim IRONMAN 70.3 Elsinore

Das Schutzkonzept von IRONMAN

Welches sind nun die wichtigsten Punkte aus dem Schutzkonzept von IRONMAN, welche ein Athlet beachten muss? 

Bereits vor der Veranstaltung informiert der Veranstalter die Teilnehmenden im Athlete Guide über das Schutzkonzept der Veranstaltung. Das Betreten und Bewegen im IRONMAN Village ist ohne irgendwelche Einschränkungen und Masken möglich, obschon gemäss Athlete Guide eine Maske im Eventbereich empfohlen wird. An vielen Stellen wird man auf das Social Distancing aufmerksam gemacht und gebeten, Abstand zu anderen Menschen zu halten. Für das Check-in beim IRONMAN ist dann ein COVID Pass erforderlich, der die Impfung oder Genesung belegt. Vor der Rennwoche musste man sich für das Check-in einen zeitlichen Slot reservieren, beim Check-in selbst kümmern sich aber die Helfer kaum darum, flexibles Einchecken ist möglich. Bei der Kontrolle des COVID Passes erhält jeder Athlet ein zusätzliches "Armbändeli". Bemerkenswert leer ist der "Goodie Bag". Wo sonst zahlreiche Werbeprospekte und Gadgets von Sponsoren das Athletenherz erfreuen, findet man nur die Startnummern und die Wechselbeutel. Das Race Briefing wird online durchgeführt und kann auch zu einem beliebigen Zeitpunkt im Internet herunter geladen werden. Rahmenveranstaltungen, wie zB eine Pasta-Party, fallen ebenso dem Schutzkonzept zum Opfer.

Am Renntag selbst werden die Athleten in 10 Gruppen auf das Eventgelände gelassen. Die Einteilung in diese Gruppen erfolgt anhand der zuvor  gemeldeten Schwimmzeit. Jede Gruppe schließt die Vorbereitungen in der Wechselzone ab und wird dann geschlossen zum Start geführt, wobei es verschiedene Wertebereich vor dem eigentlichen Start gibt. Der Start selbst erfolgt wie in Corona-freien Zeiten als Rolling Start. Während dem Rennen ist von der Pandemie nicht viel zu merken, es gelten die normalen Regeln. Einzig bei den Aid Stations stellt man einen kleinen Unterschied fest: die Helfer reichen die Verpflegung und Getränke nicht mehr den Athleten zu, sondern müssen eigenständig vom Verpflegungstisch ergriffen werden. Ebenso mussten die Bändchen für die Rundenkontrolle eigenständig ergriffen werden. Nach der Finishline werden die Athleten gebeten, das Zielgelände zügig zu verlassen. Der Athlete Garden fällt kleiner aus, auf Plakaten werden die Athleten zu Social Distancing angehalten. Die übliche Verpflegung im Zielbereich entfällt, es gibt einen Foodbag mit veganen Leckereien. Die Check-out Prozesse für Bike und Rückgabe des Timing Chips laufen ganz normal ab. Die Award Ceremony findet nicht statt, Kategoriensieger müssen sich ihre Siegertrophähe selbst abholen. Neu findet auch die Slotvergabe für die Weltmeisterschaften nicht vor Ort statt, dafür bietet IRONMAN nun ein Online-Verfahren an.

Mein Fazit: ein fast normales Rennerlebnis
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Altersklassen-Athlet & IRONMAN Hawaii-Finisher
Oliver betreibt seit 10 Jahren Triathlon. Die Anwendung neuster sport-medizinischer Methoden trägt auch dazu bei, dass er sein grosses Engagement in Beruf und Sport parallel erfolgreich betreiben kann. 2015 und 2019 startete er an den IRONMAN Weltmeisterschaften in Kona.

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