Das ist Mentaltraining


In dem Interview zur Einführung der sportsbirne als Anbieter für alltagstaugliches Mentaltraining hatte ich angekündigt, dass sich mein erster Artikel der begrifflichen Definition von Mentaltraining widmet. Dies ist mir wichtig, damit Mentaltraining nicht fälschlicherweise zu den – seltsamerweise bekannteren – Bewegungen mit Marktschreier-Charakter gezählt wird.

Was kann Mentaltraining leisten?

Mentaltraining ist nachhaltige Kopfarbeit mit Folgen für Geist, Körper und Seele. Wer Mentaltraining betreibt, will wachsen, sich weiterentwickeln, ändern oder etwas bewältigen. Um eines dieser Ziele zu erreichen, werden gewisse Mentaltechniken erlernt und regelmäßig angewendet. Und hier sind wir beim entscheidenden Punkt: Mentaltraining ist ein Training. Es darf erlernt und automatisiert werden, sonst verpufft die Veränderung nach kurzer Zeit.

„Mentaltraining baut Ängste ab und löst Blockaden auf“

Welche Größen werden beeinflusst?

Mentaltraining baut Ängste ab, löst Blockaden auf, stärkt Gefühle, um Wagnisse des Lebens souverän unter Kontrolle halten zu können. Zudem werden Aufgaben und Veränderungen als Wachstumsmöglichkeiten interpretiert, wodurch die innere Motivation wächst und somit das Durchhaltevermögen. Durch die intensive, respektvolle und zielorientierte Auseinandersetzung mit dem eigenen „Ich“ wird das gesunde Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten gefestigt.

Wie wird beeinflusst?

Je nach Typ, Vorlieben, Gewohnheiten und Umfeld arbeiten mental Trainierende mit folgenden Techniken: sinnesspezifische und detailgenaue Vorstellung vom Zielzustand, Affirmationen, Zustandsmanagement, Umfeldanalyse, Kompetenzen transferieren, Meditation, Gedankenarbeit zur Stärkung ziel-/ergebnisorientierter Ressourcen. Last but not least: Wiederholungen. Wer das neue Verhalten einstudiert, dem wird es in Fleisch und Blut übergehen. Dann wird es zu einer Gewohnheit, von der aus man wieder wachsen kann. Das ist wie auf einer Leiter: Schritt für Schritt, höher, weiter.

„Wer das neue Verhalten einstudiert, dem wird es in Fleisch und Blut übergehen.“

Für wen und was ist es geeignet?

Mentaltraining eignet sich prinzipell für jeden, sei es Kind, Teenager, Erwachsener, Sportler, Abenteurer, Menschen in gesundheitlicher, emotionaler oder beruflicher Schieflage…

Voraussetzung ist: ein Ziel. Wer ein Ziel hat, tut in der Regel etwas, um dieses zu erreichen. Mentaltraining ist in erster Linie für schwierigere bzw. schwer erreichbare oder lang ersehnte Ziele geeignet. Sportler, Piloten, top Leistungserbringer und viele Künstler arbeiten jahrelang auf ihren Erfolgskurs hin. Gerade wenn sich die Spreu vom Weizen trennt, liegt das Erfolgskonzept für den Leistungsunterschied im Detail.

Mentaltraining
Mentaltraining

Nebenwirkungen?

Bei Fragen und Anmerkungen wenden Sie sich … an einen Mentaltrainer.

Mentaltraining ist Detailarbeit. Es ist individuell. Jeder Mensch funktioniert anders, aufgrund seiner Erfahrungen, Erlebnisse, Motive uvm. Es kann vorkommen, dass ein Mentaltrainer tief bohrt, um evtl. Blockaden zu lösen, Routinen zu hinterfragen oder Denkanstöße zu geben. Auch hier zeigt es sich mal wieder: wer offen ist, nimmt am meisten mit.

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Mentaltraining ist nachhaltige Kopfarbeit mit Folgen für Geist, Körper und Seele. Wer Mentaltraining betreibt, will wachsen, sich weiterentwickeln, ändern oder etwas bewältigen.
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Über Astrid Ecke (sportsbirne)

Astrid hat ihre eigenen Triathlon-Disziplinen: Mountainbiken, Bergsteigen und Tennis. Als alpine Ausdauersportlerin hat die Mentaltrainerin schon so manche Extremsituation gemeistert. Bei TIME2TRI sorgt Astrid mit vielen Tipps und Tricks für Kopfarbeit und mentale Stärke - und Bestleistung, wenns drauf ankommt.

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