Rookie-Partner im Portrait: Eva Helms, die Frau fürs Köpfchen


Euer innerer Schweinehund gibt regelmäßig den Ton an und entscheidet über Erfolg und Misserfolg? Ihr wollt euch schon seit langem den Traum vom ersten Triathlon verwirklichen, habt aber Zweifel, ob ihr es schaffen könnt? Damit ist jetzt Schluss – denn auch in diesem Jahr haben wir uns einen echten Profi fürs Köpfchen an Bord unseres Rookie-Projekts geholt.

Eva Helms ist selbst begeisterte Triathletin und Sport-Mentalcoach. Sie war eine klassische Spätberufene, was den Einstieg in den Sport betrifft und ist ein Musterbeispiel dafür, dass man in jeder Lebensphase mit dem Sport beginnen und erfolgreich sein kann. Als Mama von vier Kindern war sie jahrelang im Dienste der Familie aktiv. Mit dem Kindergarteneintritt ihres jüngsten Sohnes begann sie zu laufen – und seither gab es kein Halten mehr.

„am Allermeisten begeistert mich das unvergleichliche Gefühl von Stolz, alles gegeben zu haben“

Auch wenn die ersten Laufanfänge mühsam waren: die Verbundenheit mit der Natur,  Lauf-Events rund um die Welt, aber auch gemeinsame Läufe mit Freunden ließen Evas Begeisterung für den Sport stetig größer werden. Irgendwann kam nach dem Laufen noch eine Begeisterung für das Rennradfahren und eine „wohl oder übel muss ich das wohl“-Überwindung für das Wasser hinzu, sodass Eva sich nun nicht nur Mama von vier Kindern sondern auch erfolgreiche Triathletin nennen darf.

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Was Eva am Triathlon begeistert? „Am allermeisten ist es aber wohl das unvergleichliche Gefühl von Stolz, alles gegeben zu haben, nach einem langen Wettkampf über einen ausgerollten roten Teppich ins Ziel zu laufen, angefeuert und bejubelt von Zuschauern.“, sagt sie. Stolz kann Eva auch sein – neben 15 Mitteldistanz-Rennen war Eva auch auf 4 Langdistanzen unterwegs, im Jahr 2012 sogar bei der IRONMAN World Championship auf Hawaii. Das beste Beispiel dafür, dass einfach alles möglich ist!

Sportmentalcoaching

Mit ihrem Unternehmen Rückenwind – mentale Stärke im Triathlon vereint Eva persönliche Erfahrungen aus dem Triathlonsport mit ihrer professionellen Ausbildung als Sportmentalcoach. Im Fokus ihrer Tätigkeit steht dabei die mentale Stärke. Diese benötigt man besonders in den Situationen, in denen es im Leben, vor allem aber in Training und Wettkampf, unbequem wird. Wenn Zweifel, Unsicherheit und Erwartungsdruck sich den Weg in euren Kopf bahnen. Wenn sich produktive Spannung vor dem großen Tag in Nervosität und Angst verwandeln. Aber auch, wenn Überforderung, Leistungsdruck und Erschöpfung sich breit machen.

Eva Helms beim der IRONMAN Weltmeisterschaft auf Hawaii
Eva Helms beim der IRONMAN Weltmeisterschaft auf Hawaii

Für Eva ist wichtig, dass Mentalcoaching klar von Psychotherapie abgegrenzt wird. Mentalcoaching eignet sich vor allem für Menschen, die offen, neugierig und interessiert sind an persönlicher Weiterentwicklung – nicht nur im Sport, sondern in allen Lebensbereichen. Sie lebt dafür, ihre Klienten zu einem unverwechselbaren Gefühl von „ich kann das tatsächlich!“ hinzuführen und zu begleiten.

Damit auch ihr bald die Ziellinie eures ersten Triathlons mit diesem Gefühl überqueren könnt, begleitet euch Eva in den kommenden Wochen mit vielen Tipps, Tricks und praktischen Übungen. Nicht vergessen: gewonnen wird zwischen den Ohren! Wir wünschen euch gutes Gelingen!

Über Stephanie Päthe

Steffie ist die Frau für schöne Dinge. Weil sie gutes Design und das Besondere liebt, gestaltete sie ihren Trainingsplan bis zur Geburt von TIME2TRI mangels gefallender Trainingssoftware noch kreativ per Hand. Steffie macht Sport nicht nur aus Spaß an der Bewegung sondern auch, weil sie Herausforderungen liebt. Apropos: Unsere Kreative liebt das Abhaken von To-Do-Listen und gesundes Essen - ihre Schwachstelle ist allerdings der Ritter Sport-Fabrikverkauf...

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