TIME2TRI Wintertraining: Cyclocross - Teil 1

Ich komme vielleicht nicht als Erster ins Ziel - aber wenn ich dann ankomme, sehe ich dabei echt gut aus!

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Ich komme vielleicht nicht als Erster ins Ziel - aber wenn ich dann ankomme, sehe ich dabei echt gut aus!

Dieser Satz, der vor einigen Monaten über die Lippen eines meiner Bekannten bei der Präsentation seines neuen Wettkampfequipments - Rad, Kleidung, Schuhe, Helm bis hin zur Trinkflasche perfekt aufeinander abgestimmt - kam, spiegelt für mich perfekt die Einstellung vieler Triathleten wider: Equipment ist alles. Auch wenn die Maschine auf dem Rad sitzt / in den Schuhen steckt - das richtige Equipment ist gut für den Kopf und fürs Ego und kann über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Täglich grüßt das Murmeltier

Als bei mir vor einigen Wochen klar war - täglich grüßt das Murmeltier-, dass meine Laufpause nun auch den Winter über andauern wird, war guter Rat erst einmal teuer. Ich liebe das Training an der frischen Luft - aber mit dem Rennrad bei Matsch, nassem Laub und gefrorenen Straßen zu fahren gehört nun wahrlich nicht zu den Dingen, die ich in meinem Leben unbedingt getan haben muss. Auch die Variante, den kompletten Winter über auf dem Spinningbike im Studio zu trainieren, schied für mich relativ schnell aus.

Zwar mache ich das wirklich gerne, jedoch nicht ausschließlich. Frischluft muss einfach sein. "Fahr doch wieder Mountainbike!" kam der gut gemeinte Ratschlag von Freunden - nicht wissend, dass ich mein Mountainbike längst verkauft hatte, wurden wir doch nie so richtig miteinander warm.

Ich fühlte mich darauf immer schwerfällig und langsam - obendrein bin ich kein wagemutiger Mensch, der sich Hals über Kopf die steilsten Hänge, Trails und Böschungen hinunterstürzt, über Vorsprünge schanzt und um die engsten Kurven fährt (...es gibt Menschen, die attestieren mir mit dem Rad den Wendekreis eines LKW...).

Radtour im Allgäu
Radtour im Allgäu

Über ein paar facebook-Gruppen stieß ich immer wieder auf Verabredungen zum "gemeinsamen crossern" im Winter und bei schlechtem Wetter - neugierig, was sich dahinter verbirgt, habe ich begonnen zu recherchieren und bin auf die wohl größte Bereicherung meines bisherigen - zugegebenermaßen recht kurzen - Radlerlebens gestoßen: den Cyclocrosser. Sieht aus wie ein Rennrad mit breiten Reifen, ist leichtgängig, flott und sowohl auf der Straße als auch auf Feldwegen und im Wald problemlos fahrbar.

Cyclocross-Tour querfeldein
Cyclocross-Tour querfeldein

Durch Zufall begleitete ich vor ein paar Wochen eine Freundin nach Darmstadt in das Headquarter des Fahrradherstellers Cucuma. Anstatt nur mit ihr zusammen ihr neues Rad zu bestellen, gab es für mich obendrein kurzerhand auch eines - richtig. Einen Cyclocrosser.

Individuell nach meinen Wünschen angefertigt in der in meinen Augen schönsten Winterfarbe überhaupt. Spontankäufe sind eben die schönsten Käufe. Und ihr wisst ja: das richtige Equipment... ;-) Stylisch geht die Welt zugrunde! Zur Abholung hatte ich noch mein Rennrad zwecks Sitzpositionsanalyse dabei - und muss sagen, meine zwei Schätzchen passen wirklich gut zueinander!

 

Rennrad und Cyclocross - das perfekte Team

Rennrad und Cyclocross - das perfekte Team[/caption] Seither sind mein Crosser und ich quasi unzertrennlich - ich genieße es, mich endlich wieder an der frischen Luft auspowern zu können und radle munter durchs Allgäu, den Taunus und den Odenwald. Da ich dabei bei fast jeder Radausfahrt auf mein neues Schätzchen angesprochen werde, möchte ich euch die Besonderheiten meines Cucuma - Cyclocross-Rades nicht vorenthalten.

Darüber hinaus hat Dirk Merz, Geschäftsführer von Cucuma, mir drei Fragen zum Thema Cyclocross-Rad beantwortet, die euch vielleicht ebenfalls Lust auf dieses Erlebnis machen - noch dazu sind seine Tipps zum Thema Cyclocross - Fahren durchaus qualifizierter als wenn ich euch als Cyclocross-Anfänger Tipps hierzu geben würde... ;-) All das könnt ihr im zweiten Teil dieser Winter-Radtrainingsserie lesen.

 

Cucuma Cyclocross im Allgäu
Cucuma Cyclocross im Allgäu

CMO & Co-Founder @ TIME2TRI
Steffie ist die Frau für schöne Dinge. Weil sie gutes Design und das Besondere liebt, gestaltete sie ihren Trainingsplan bis zur Geburt von TIME2TRI mangels gefallender Trainingssoftware noch kreativ per Hand. Steffie macht Sport nicht nur aus Spaß an der Bewegung sondern auch, weil sie Herausforderungen liebt. Apropos: Unsere Kreative liebt das Abhaken von To-Do-Listen und gesundes Essen - ihre Schwachstelle ist allerdings der Ritter Sport-Fabrikverkauf...

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