#Triday: Richtig Kurvenfahren - 3 Tricks, um schneller zu sein

Heute mit meinen Tipps zum Kurvenfahren. Ich finde es wichtig, dass auch ein Triathlet sein Rad richtig beherrscht.

Training
Geschrieben von Andi Böcherer 22. September 2017

Friday ist #Triday! Heute mit meinen Tipps zum Kurvenfahren. Ich finde es wichtig, dass auch ein Triathlet sein Rad richtig beherrscht. Nicht nur aus Sicherheitsgründen. Sondern auch, weil man dadurch in Summe viel Zeit sparen kann – übrigens nicht nur wegen der dazugehörigen Bremsmanöver.

Ich versuche, eine Kurve vorzubereiten. Wenn ich weiß, dass ich bremsen muss, dann lasse ich lieber vorher einige Tritte aus und spare so Kraft. Es wäre blödsinnig, bis kurz vor dem Bremsen voll reinzutreten und dann alle Energie durch abruptes Bremsen zu vernichten.

Besser: anrollen, und dabei Energie sparen. Dann sicher und zügig durch die Kurve und danach schnell wieder auf Tempo kommen. Das muss ich immer wieder üben und die passende Dosierung finden, aber dann ist es nicht nur effizienter, sondern ich bleibe auch in einem besseren Rhythmus.

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Die Geschwindigkeit kurz vor der Kurve muss so sein, dass ich mich sicher fühle. Auf jeden Fall darf man in der Kurve nicht mehr bremsen. Sonst verlieren im schlimmsten Fall die Reifen die Bodenhaftung und der Fahrer die Kontrolle.

Ich schaue in den Ausgang der Kurve, verlagere mein Gewicht und steuere vom äußeren Fahrbahnrand so weit wie möglich nach innen. Nach dem Scheitelpunkt richte ich mich langsam auf, lasse mich durch die Fliehkraft nach außen tragen und gebe wieder Gas, um auf Renntempo zu kommen. Klingt alles einfach, oder? Ist es auch eigentlich.

Ihr solltet es aber ernst nehmen und immer wieder üben. Das macht das Fahren flüssiger, ihr fühlt euch (und seid) sicherer. Und ihr fahrt damit auch schneller.

Foto: Ingo Kutsche


Profi-Triathlet
Aus der Freude an der Bewegung, der Lust auf Abenteuer und der Suche nach den eigenen Grenzen hat Andi Böcherer mit dem Triathlon angefangen. Seinen ersten Triathlon hat der Freiburger 2002 absolviert und 2008 seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Andi ist unter den besten Fünf beim Ironman Hawaii gewesen, Europameister geworden und landet bei fast jedem Wettkampf auf dem Podium. Sein Motto: „Don’t dream of a magic day, train for a solid day!“

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