TIME2TRI Wintertraining: Cyclocross – Teil 2


Bereits im ersten Teil zum Thema Wintertraining mit dem Cyclocross habe ich euch von meiner neuen Errungenschaft berichtet – einem schicken Cyclocrossrad mit matter, mintgrüner Lackierung. Ich bin in allen Lebenslagen Fan von individuellem Design und Anpassungsmöglichkeiten – „von der Stange“ gibt es bei mir nur selten.

Umso mehr hat es mich gefreut, dass es auch in Sachen Fahrrad die Möglichkeit gibt, hochwertige Technik mit individuellem Design zu vereinen. Bei Cucuma, einem Fahrradhersteller mit Direktvertrieb in Darmstadt, werden frei nach dem Motto „designe dein eigenes Rad!“ nach Kundenwunsch individuelle Räder gefertigt.

Die Marke

Gegründet wurde Cucuma bereits in 2002 – bekannt geworden ist die Marke vor allem durch Lothar und Nicole Leder, die ab 2004 von Cucuma gesponsert wurden.

Auch Triathlon-Profi Sebastian Kienle machte einige Jahre lang die internationalen Rennstrecken mit einem Cucuma-Bike unsicher und feierte zB bei seiner Langdistanz-Premiere in Roth 2010 gleich einen sensationellen 2. Platz sowie auf dem Rad einen Streckenrekord in 04:14:07 Stunden.

In den Anfangsjahren war Cucuma sehr sportlich ausgelegt – Schwerpunkt: Triathlon und Rennrad. Mittlerweile lautet der Schwerpunkt: „alles für den Radsport!“ – egal, ob Rennrad, Triathlonrad, Mountainbike, Trekkingrad oder Cyclocross – der Darmstädter Fahrradhersteller hat eine breite Angebotspalette.

Bei Cucuma kann für jeden Kunden individuell das richtige Rad gebaut werden – von den Komponenten hin zu Farbe und Design – alles kann variiert werden. Eine solche Vielfalt ist im Fachhandel nirgendwo zu finden.

Darüber hinaus ist Cucuma Spezialist in Sachen Sitzpositionseinstellung. Fast 25 Jahre Erfahrung machen sich bemerkbar – auch ich habe mich den geübten Augen von Cucuma-Geschäftsführer Dirk Merz gestellt und fahre seither deutlich effizienter und entspannter auf dem Rad!

Cucuma Headquarter
Cucuma Headquarter

Das individuelle Rad

Ein Gang durch das Headquarter von Cucuma ist wirklich spannend. An der Wand fallen einem direkt die vielen bunten Rahmen auf – wahlweise matt oder glänzend kann hier von den Klassikern wie schwarz, weiß, grau die ganze Regenbogenpalette gewählt werden – ob gelb, blau, türkis, grün, mint, lila oder knallpink – hier ist für jeden was dabei. Gepaart mit der Beratung vom Geschäftsführer persönlich – sowie der Ermunterung, auch mal etwas zu wagen – anstelle vom „sicheren Hafen“ wie schwarz / grau auch einmal eine richtig knallige Farbe zu wählen, die sonst auf den Straßen nicht zu finden ist – entsteht Schritt für Schritt ein Rad nach den ganz persönlichen Wünschen.

Cucuma Rahmenfarben
Cucuma Rahmenfarben

Beim Cucuma-Schriftzug sind ebenfalls alle Möglichkeiten gegeben – ob mit oder ohne Typenbezeichnung, nur mit Outlines oder mit ausgefülltem Schriftzug – auch hier kann aus allen erdenklichen Farben die perfekte Kombination aus Rahmen und Beschriftung gewählt werden. Geht nicht, gibt’s nicht!

Cucuma Schriftzüge
Cucuma Schriftzüge

Ein Blick in die Werkstatt des Herstellers verrät: die Kunden lieben genau diese Möglichkeit, sich einmal quer durch die Farbpalette auszutoben. Ich habe mich für die Kombination mintgrün-matt mit weißen Outlines und weißen Reifen entschieden – andere wählten knallpink mit blauer Schrift, khaki oder lila mit pinker Schrift, gelb mit schwarzer Schrift,… TIME2TRI Chef Sören liebäugelt übrigens seit seinem Besuch bei Cucuma mit der Kombination matt-rot mit weißer Schrift und weißen Reifen 😉

Cucuma Cyclocross - Farbvarianten
Cucuma Cyclocross – Farbvarianten

Das Motto von Cucuma lautet: „direkt und individuell“ – meiner Meinung nach wird es komplett erfüllt.

Ein Trend, der sich nicht nur in meinem Fuhrpark sondern auch im Bestellvolumen des Herstellers bemerkbar macht sind Cyclocross-Räder. Die Nachfrage steigt stetig an. Warum das so ist und was es dabei zu beachten gibt? Cucuma-Geschäftsführer Dirk Merz hat mir dazu drei Fragen beantwortet:


T2T: Warum lohnt für Triathleten das Wintertraining auf einem Cyclocross?

Dirk: Es lohnt sich vor allem deshalb, weil auf dem Cyclocross die gleiche Körperhaltung wie auf dem Rennrad eingenommen wird. Der Körper entwöhnt sich nicht, die Muskulatur bleibt gestärkt.

Darüber hinaus ist mit einem Cyclocross ganzjährig und witterungsunabhängig ein Training an der frischen Luft möglich.

T2T: Worauf sollte man beim Kauf eines Cyclocross achten?

Dirk: Am Wichtigsten ist die richtige Rahmenhöhe. Das Rad sollte für den Fahrer und sein Können angepasst werden. Auch Schaltung und Sitzlänge sind sehr wichtig.

T2T: Rennrad und Cyclocross sehen sich sehr ähnlich – kann ich nicht einfach mein Rennrad umrüsten?

Dirk: Diese Frage bekomme ich beinahe jede Woche gestellt – leider ist das nicht möglich. Der Grund liegt in den Reifen – da die Cyclocross-Reifen nicht nur einen breiteren sondern auch einen höheren Querschnitt haben, passen diese nicht unter die Gabel oder den Hinterbau des Rennrades.


Ihr seid neugierig geworden? Cucuma ist online über deren Website sowie via Facebook zu finden.

Ich wünsche euch ein erfolgreiches Wintertraining und freue mich über bekannte und neue Gesichter auf den Cyclocross-Strecken in unserer Gegend!

Über Stephanie Päthe

Steffie ist die Frau für schöne Dinge. Weil sie gutes Design und das Besondere liebt, gestaltete sie ihren Trainingsplan bis zur Geburt von TIME2TRI mangels gefallender Trainingssoftware noch kreativ per Hand. Steffie macht Sport nicht nur aus Spaß an der Bewegung sondern auch, weil sie Herausforderungen liebt. Apropos: Unsere Kreative liebt das Abhaken von To-Do-Listen und gesundes Essen - ihre Schwachstelle ist allerdings der Ritter Sport-Fabrikverkauf...

Schreibe einen Kommentar


Nach oben