Tu mal lieber die Möhrchen!


Ob auf Social Media oder in unseren Supermarktregalen – sie sind allgegenwärtig: Superfoods. Lebensmittel mit exotisch klingenden Namen aus aller Welt erobern unsere Vorratsschränke und Teller. Oftmals ist nicht so ganz klar, von welcher Pflanze sie eigentlich stammen – oder wie man ihren Namen korrekt ausspricht.

Eines ist jedoch sicher: sie gelten als gesund – als wahre Nährstoff- und Vitaminbomben und kaum jemand wagt zu bezweifeln: in all diesen Lebensmitteln stecken um ein Vielfaches mehr Superkraft, als in den Lebensmitteln, die in unseren heimischen Gärten wachsen. Doch ist dem wirklich so? Mitnichten.

Ein echtes Superfood begleitet uns bereits von Kindesbeinen an – es ist das erste Gemüse, das in der Regel Babys gefüttert wird: Die Rede ist von der Möhre, Karotte, gelben Rübe oder Mohrrübe – wie auch immer man sie nennen mag. Rund 6,5kg des Gemüses verspeist jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr.

Superpower: sekundäre Pflanzenstoffe

Karotten enthalten – wie auch andere Gemüsesorten – eine Vielzahl von Vitaminen, Mineralien, sowie Ballaststoffe. In Sachen sekundäre Pflanzenstoffe läuft die Karotte jedoch anderen Gemüsesorten den Rang ab: das in ihr enthaltene Beta-Carotin ist in einer ähnlich hohen Konzentration in kaum einem anderen Lebensmittel zu finden.

Beta-Carotin ist ein Provitamin des lebensnotwendigen Vitamin A1, das in der Leber zu Vitamin A umgebaut wird. Vitamin A ist unter anderem gut für das Sehvermögen sowie das Wachstum und die Regeneration der Haut und beugt vorzeitiger Hautalterung vor. Fehlt das Vitamin, verlangsamt die Regeneration, die Haut trocknet aus, wird spröde und entzündet sich schneller. Anders herum fördern Möhren die Regeneration der Haut und sorgen für einen strahlenden Teint. Wer sich also beim Training in der Sonne ein rotes Näschen holt: öfter mal zur Möhre greifen!

Einfach gesund - natürlich essen und genießen
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Insbesondere Sportler haben oft einen erhöhten Vitamin A-Bedarf, da sie sich sehr proteinreich ernähren. Um Proteine zu verstoffwechseln, benötigt der Körper unter anderem auch Vitamin A.

Darüber hinaus ist in Möhren Lycopin enthalten – ein Pflanzenstoff, der vor Krebs schützen soll. Studien zeigen, dass Menschen, die sich carotinoidreich ernähren, mit einer deutlich geringeren Wahrscheinlichkeit an bestimmten Krebsarten wie zum Beispiel Magen-/Darm- oder Brustkrebs erkranken.

Auch der Magen-Darm-Trakt freut sich über eine regelmäßige Portion des orangefarbenen Wurzelgemüses. Es schützt die Schleimhäute der Speiseröhre und des Magens – alles, was nach dem Verzehr einer Karotte gegessen wird, kann wesentlich leichter verdaut werden.

Die Ausschüttung von Gallensekreten wird harmonisiert, wodurch Sodbrennen, Übelkeit und Geschwüre im Magen-Darm-Trakt beseitigt werden.

Verzehr von Möhren

Möhren können vielfältig verzehrt und zubereitet werden – ob roh, gedünstet, im Salat, als Saft oder als Beilage – sie sind breit einsetzbar und schmecken eigentlich immer.  Wie wäre es zum Beispiel mit Möhren-Spaghetti zur nächsten Bolognese? Mit einem Spiralschneider sind diese kinderleicht selbst herzustellen. Selbst im Kuchen machen sie eine gute Figur!

Wichtig ist, dass Möhren immer mit ein wenig Öl oder Fett konsumiert werden, da dies zur Aufnahme der Vitamine benötigt wird.

Rezept-Tipp

Ein Rezept, das nicht aus der TIME2TRI Küche, sondern von der Youtuberin Mrs Flury stammt – aber mindestens genauso gut schmeckt, sind leckere Karotten-Apfel-Kekse.

Über Stephanie Päthe

Steffie ist die Frau für schöne Dinge. Weil sie gutes Design und das Besondere liebt, gestaltete sie ihren Trainingsplan bis zur Geburt von TIME2TRI mangels gefallender Trainingssoftware noch kreativ per Hand. Steffie macht Sport nicht nur aus Spaß an der Bewegung sondern auch, weil sie Herausforderungen liebt. Apropos: Unsere Kreative liebt das Abhaken von To-Do-Listen und gesundes Essen - ihre Schwachstelle ist allerdings der Ritter Sport-Fabrikverkauf...

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